Babynahrung selber kochen vs. Babybrei aus dem Glas: Zwei Arten der Babynahrung bzw. Babykost unter der Lupe!

Vor- und Nachteile von Babynahrung selber kochen und Babybrei aus dem Glas: Baby-plus-Familie.de nimmt zwei Arten der Babynahrung bzw. Babykost mal genauer unter die Lupe. Erfahren Sie, wie sich Babynahrung selber kochen und Babybrei aus dem Gläschen hinsichtlich wichtiger gesundheitlicher Aspekte voneinander unterscheiden.

Babynahrung selber kochen vs. Babybrei aus dem Glas: Zwei Arten der Babynahrung bzw. Babykost unter der Lupe!

Die Auswahl an Babykost ist heutzutage enorm. In den Regalen der Supermärkte gibt es unzählig viele Babybreie aus dem Gläschen in verschiedenen Größen sowie mit unterschiedlichen Zutaten für Babys jeden Alters. Da fällt es frisch gebackenen Eltern nicht immer leicht, die richtige Babynahrung für ihren Sprössling zu finden und man fragt sich immer wieder, ob denn auch alles so gesund ist, wie gesagt wird. Viele Mütter bereiten Speisen für ihr Baby mittlerweile selber zu, denn so können sie selbst entscheiden, was auf den Tisch kommt und sogar ein wenig mit Zutaten experimentieren. Doch was ist nun besser für das Kind? Babykost aus dem Glas oder selbst gekochte Babynahrung von Mama höchstpersönlich? Baby-plus-Familie.de nimmt die unterschiedlichen Facetten von Babynahrung, Babykost und Babybrei mal genauer unter die Lupe.

Babykost bzw. Babynahrung aus dem Glas

Viele Eltern setzen auf Babynahrung aus dem Gläschen, denn das ist wenig zeitaufwändig und besonders praktisch. Babygläschen gibt es in vielen Geschmacksrichtungen und für Babys jeden Alters. Man kann sie eben mal schnell in der Handtasche verstauen und das Baby bei Bedarf unterwegs füttern. Die meisten Kinder mögen das Essen aus dem Gläschen und entwickeln ab einem gewissen Alter auch Vorlieben für bestimmte Geschmacksrichtungen, auf die Eltern dann meist vermehrt zugreifen. Bei der Herstellung von Babybrei aus dem Glas gelten strenge Richtlinien was die Zusammensetzung betrifft – das heißt, Eltern brauchen sich eigentlich keine Sorgen machen, dass gefährliche Schadstoffe oder Substanzen in den jeweiligen Gläsern enthalten sind.

Mit zirka fünf Monaten können Kinder an Babybrei herangeführt werden. So langsam kommen sie auf den Geschmack und möchten gerne neue Dinge ausprobieren. Natürlich ist die Muttermilch bzw. das Fläschchen noch immer wichtig und für ein Baby notwendig. Eigentlich soll das Kind immer dann Essen bekommen, wenn es hungrig ist. Anfangs reichen bereits einige Löffel aus einem Babyglas, denn das Schlucken von fester Nahrung muss erst einmal gelernt sein; außerdem erhalten Kinder ja mit der Muttermilch noch alle wichtigen Nährstoffe, die es für seine Entwicklung braucht. Wird das Stillen jedoch reduziert, so müssen Eltern darauf achten, dass ihr Sprössling auch ausreichend Nährstoffe zu sich nimmt. Rund 20 Gramm Fleisch täglich und bis zu 100 Gramm Gemüse sollte ein Kleinkind zu sich nehmen. Ein Gläschen ersetzt also keineswegs eine Mahlzeit, weshalb auf jeden Fall mehrmals am Tag gefüttert werden sollte. Es empfiehlt sich immer nachzulesen, was sich in dem bevorzugten Babyglas befindet. Dementsprechend können Eltern den Ernährungsplan ihres Nachwuchses aufstellen und die Babynahrung optimal gestalten.

Babynahrung und Babykost allerlei: Babybrei selbst gemacht!

Heute greifen viele Eltern selbst zum Kochlöffel und bereiten ihren kleinen Kindern die Mahlzeiten höchstpersönlich zu. Sie fühlen sich dabei besonders wohl, denn sie können nach eigenem Ermessen und Belieben Zutaten verwenden oder bewusst weglassen. Außerdem ist es möglich, ideal auf die Bedürfnisse des Kindes einzugehen und zu wissen, was es besonders gern mag; so kann sogar zeitgleich für die ganze Familie ein leckeres Essen auf den Tisch gezaubert werden. Es wird vermehrt auf Bio-Kost gesetzt, die gesund und frisch ist. Außerdem können gleich größere Portionen gekocht werden, die dann eingefroren und bei Bedarf wieder aufgetaut werden. Vielleicht spart man dabei sogar den einen oder anderen Cent.

Beliebte Obstsorten, die gerne selbst zubereitet werden, sind Äpfel, Birnen und Bananen. Diese haben eine milde Süße, was Kleinkinder gerne mögen. Auf den Zusatz von Zucker sollte nämlich gänzlich verzichtet werden. Karotten, Kürbis und Pastinaken sind ein hervorragendes Gemüse für Babys, denn sie spenden viele Vitamine und schmecken zudem auch noch recht gut. Eltern sollten unbedingt darauf achten, dass alles gut püriert ist, denn kleine Babys können noch nicht kauen und befinden sich mit dem Schlucken noch in der Übungsphase – auf keinen Fall zu viele Zutaten zusammenmischen, denn Babys verarbeiten zu viele Geschmäcker mit einmal nur schwer.

Babygläschen oder selbst gekochte Babynahrung – Was ist nun wirklich besser?

Die Frage lässt sich pauschal nur schwer beantworten, denn beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Babygläschen sind sicherlich sehr praktisch, denn man erwärmt sie kurz und kann sie sofort dem Nachwuchs füttern. Die Geschmacksrichtungen sind vielfältig, sodass dem Baby viel Abwechslung geboten werden kann. Da bei der Herstellung sämtlicher Babyprodukte im Rahmen der allgemeinen Babynahrung strenge Richtlinien über die Zusammensetzung und Grenzwerte für bestimmte Substanzen gelten, sind sie für Kleinkinder völlig gesund und ungefährlich. Sie bieten auch genügend Nährstoffe, beinhalten aber leider viel zu wenig Fett, was für das Wachstum der Babys sehr wichtig ist. Außerdem werden viele Babybreie heute mit Zucker und Salz versetzt, was völlig unnötig ist. Babykost aus dem Glas ist sonst hervorragend verarbeitet und genau auf die Bedürfnisse seiner Esser abgestimmt. Alles ist fein püriert und in jedem Fall keimfrei. Da Kinder anfangs häufig nur geringe Mengen essen, ist so ein Gläschen sicherlich sehr vorteilhaft, denn man kann es wieder verschließen und in den Kühlschrank stellen.

Selbst gekochte Babynahrung hat mit Sicherheit auch ihre Vorteile, obwohl oft viel Zeit und Geld investiert werden muss. Eltern können bewusst Produkte auswählen und den Geschmack entscheidend beeinflussen. Da der Eisenspeicher von Kleinkindern immer gut gefüllt werden muss, können Eltern entsprechende Nahrungsmittel in bestimmten Mengen verwenden, um diesen Bedarf zu decken. Nachteil an selbst zubereiteter Kost ist die Tatsache, dass das Essen nicht so fein püriert werden kann, wie die industriell hergestellte Babynahrung. Die Gefahr, dass Kinder das Essen verweigern, weil sie es nicht schlucken können, ist daher groß. Auch sind Zutaten oftmals nicht gut aufeinander abgestimmt und sorgen für Geschmacksverwirrung sowie Verdauungsprobleme.

Es ist eigentlich völlig egal, was Eltern ihrem Nachwuchs füttern, denn sowohl Babynahrung aus dem Gläschen als auch selbst Gekochtes haben ihr Für und Wider. Vielleicht kann man beides irgendwie miteinander kombinieren und dem Baby so eine ideale Bandbreite an verschiedenen Geschmäckern bieten: An den Wochenenden kommt Selbstgekochtes auf den Tisch, in der Woche wird dann eben auf Babygläschen zurückgegriffen. Das Kind hat ja noch ein wenig mitzureden und wird sicherlich schnell bestimmte Vorlieben zeigen.

 
 

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