Die richtige Beikost für Ihr Baby: So sieht ein gesunder Beikostplan für Ihren kleinen Sprössling aus!

Gesunde Beikost für Ihr Baby – Selbst gekochter Babybrei, Obstgläschen, Gemüsegläschen und Co. als ideale Beikost für einen gesunden Beikostplan: Baby-plus-Familie.de informiert rund um die richtige Beikost für Ihr Baby und erklärt, wie ein ausgewogener Beikostplan bestmöglich aussehen sollte!

Die richtige Beikost für Ihr Baby: So sieht ein gesunder Beikostplan für Ihren kleinen Sprössling aus!

Mit zirka einem halben Jahr haben die meisten Babys ein stattliches Gewicht erreicht, werden von der Muttermilch oder Säuglingsmilch nun häufig nicht mehr wirklich satt und entwickeln ein reges Interesse daran, was denn die älteren Geschwister Leckeres auf dem Teller liegen haben. So langsam wird es also Zeit, dem Nachwuchs etwas anderes als nur Milch zu füttern – etwas, was den Hunger stillt und gleichzeitig neue geschmackliche Genüsse hervorbringt. Beikost für Babys ist sehr facettenreich und kann vielfältig zubereitet werden. Obst, Gemüse, Fleisch, Getreide – der Speiseplan erweitert sich und das Baby kommt voll auf seinen Geschmack. Damit auch Sie für Ihr Baby einen gesunden und ausgewogenen Beikostplan erstellen können, haben wir die wichtigsten Aspekte rund um Beikost, Babybrei und Co. für Sie hier bei Baby-plus-Familie.de nochmals übersichtlich zusammengefasst!

Was genau ist Beikost und ab wann darf mein Baby sie bekommen?

Mit dem Begriff Beikost bezeichnet man sämtliche Lebensmittel, außer Säuglingsmilch, die ideal auf die Bedürfnisse von Kleinkindern abgestimmt sind. Sie sind so zubereitet, dass die noch unzureichend eingestellte Verdauung nicht aus dem Gleichgewicht gebracht wird und Babys sie hervorragend verwerten können. Zusätzlich wird Beikost von vielen Herstellern mit wertvollen Vitaminen und Ballaststoffen angereichert, die für die Entwicklung des Sprösslings sehr vorteilhaft sind. Dabei wird auf zu viele ungesunde Substanzen, wie ein hoher Anteil Salz oder anderer Gewürze, bewusst verzichtet.

Die erste Beikost sollten Breie sein, die ab dem fünften Monat gefüttert werden können. Es gibt aber auch Kinder, die in diesem Alter noch keinen großen Appetit darauf haben und nur bedingt von der neuen Nahrung probieren. Eltern sollten sich keine Gedanken machen, wenn ihr Sprössling eher ein Spätstarter ist, denn das bedeutet, dass ihm die Milch noch immer völlig ausreicht. Andere Kinder kommen bereits sehr früh auf den Geschmack und sind sehr zufrieden, wenn sie mit Beikost gefüttert werden. Spätestens dann sollten Sie sich einen gesunden Beikostplan für Ihren Sprössling zurechtlegen.

Grob gesagt unterscheidet man drei verschiedene Breiarten: Fleisch-Gemüse-Brei, Obst-Getreide-Brei und Milch-Getreide-Brei, die ganz unterschiedlich zusammengesetzt sein können. Der Fleisch-Gemüse-Brei ist meist der erste Brei, den man neben der Milch zufüttern kann. Eltern sollten nicht wild herumexperimentieren und gleich in den ersten Wochen zahlreiche Sorten aus den Regalen im Supermarkt kaufen, denn das Baby muss sich erst langsam an die neue Kost gewöhnen und kann zu viele neue Geschmäcker gar nicht richtig verarbeiten. Daher sollte man es zunächst bei einer Sorte belassen und erst nach einer Woche etwas Abwechslung auf den Speiseplan bzw. Beikostplan bringen.

Der Milch-Getreide-Brei ist der nächste Schritt und empfiehlt sich ab dem achten Monat. Babys lieben den sämigen Geschmack von Milch und finden häufig Gefallen an den Aromen, die in diesen Breien vorkommen. Der Obst-Getreide-Brei sollte als letztes hinzukommen, denn Obst bläht und würde den kleinen Verdauungstrakt bei zu jungen Kindern eher negativ beeinflussen. Ab rund zehn Monaten ist aber auch dieser Brei eine ideale und vor allem schmackhafte Beikost, die bei Ihrem Baby mit Sicherheit gut ankommt.

Die ersten und besten Obst- und Gemüsesorten, die in Beikost enthalten sind, sind meist Äpfel, Birnen, Bananen, Karotten, Kürbis und Pastinaken. Diese haben einen guten Eigengeschmack, verleihen eine milde Süße, lassen sich hervorragend verarbeiten und sind zudem sehr gesund.

Sind in der Beikost genügend Vitamine? Wurden frische Zutaten verwendet? Ist Beikost frei von Schadstoffen? All dies fragen sich fürsorgliche Eltern häufig, wenn sie im Supermarkt nach geeigneter Nahrung für ihren Sprössling suchen. In den meisten Fällen können diese Fragen mit „JA“ beantwortet werden, denn heutzutage werden Babygläschen auf ihren Inhalt gründlich geprüft und bewertet. Ganz sicher können Eltern jedoch nur sein, wenn sie selbst Hand anlegen und die Beikost individuell zubereiten. Sie können mit den Zutaten variieren, bewusst auf Zusatzstoffe verzichten und die Beikost bzw. Babynahrung ganz nach dem Geschmack des Kindes zubereiten. Es ist kaum zu glauben, aber selbst zubereitete Beikost ist durchaus auch billiger, als Gläschen aus dem Supermarkt, denn man kann gleich größere Mengen kochen, diese dann in kleineren Portionen einfrieren und später wieder auftauen.

Ein Beikostplan für einen Tag: So können Sie Ihr Kind gesund mit Beikost ernähren!

Auch wenn das Kleinkind gerne Beikost zu sich nimmt und sich sehr darauf freut, die verschiedenen Leckereien vom Löffelchen essen zu können, so ist Säuglingsmilch (in diesem Fall Folgemilch) noch immer ein sehr wichtiger Bestandteil der Ernährung eines Kindes. Sie sättigt das Kind und spendet ihm wichtige Abwehrstoffe sowie Proteine.

Der Morgen sollte also mit einer Flasche Milch (oder eben dem Stillen) begonnen werden. Rund 150 bis 220 Milliliter Milch reichen einem sieben Monate alten Baby bis es satt ist.

Zwei Stunden später (gegen 9 Uhr) kann ein Obstbrei gereicht werden. Dieser ist schön süß und eine nette Abwechslung zur eher sämigen Milch. Zum Mittagessen (12:30 Uhr) können die Eltern einen Gemüse-Kartoffel-Brei füttern, zum Nachtisch erneut einen Obstbrei, der dann die Verdauung ankurbelt und alles ideal sacken lässt. Zur Teezeit (15:00 Uhr) spricht nichts gegen einen Getreide-Obst-Brei. Abends sollte eher auf einen Getreide-Milch-Brei zurückgegriffen werden. Dieser sättigt gut und bekanntlich schläft es sich mit vollem Magen am besten. Einige Babys bevorzugen zu dieser Tageszeit jedoch die Brust, beziehungsweise Milchflasche, was auch völlig in Ordnung ist. Eltern sollten sich unbedingt auf die Bedürfnisse ihres Sprösslings einstellen.

Wenn Babys den siebten Lebensmonat erreicht haben, so ist es nicht verkehrt, ihnen kleine Snacks zwischendurch zu geben. Es gibt spezielle Kekse oder Waffelbrot für Babys, an denen gerne herumgeknautscht wird. Dadurch lernen Kinder das Kauen und können sich in den kommenden Monaten besser auf feste Nahrung einstellen. 

 
 

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