Verstopfung bei Säuglingen: Lesen Sie alles über Ursachen, Symptome, Diagnose, Verlauf und Behandlung!

Sie benötigen profunde Informationen rund um Verstopfung bei Säuglingen? Dann sind Sie hier bei uns genau richtig: Baby-plus-Familie.de informiert Sie umfassend über Verstopfung bei Säuglingen und die damit verbundenen Ursachen, Symptome und Diagnosen. Erfahren Sie zudem alles über den Verlauf sowie erfolgreiche Behandlungsmöglichkeiten von Verstopfung bei Säuglingen.

Verstopfung bei Säuglingen: Lesen Sie alles über Ursachen, Symptome, Diagnose, Verlauf und Behandlung!

Neugeborene gewöhnen sich erst langsam an ihre neue Umgebung. Lange Zeit verbrachten sie in der warmen Gebärmutter, waren von Umweltreizen abgeschirmt und wurden von der Mutter mit wichtigen Nährstoffen versorgt. Nun muss sich der kleine Körper an das neue Leben gewöhnen, was vielen Säuglingen anfangs ein wenig schwer fällt. Das Immunsystem ist noch nicht ausgereift und die Organe müssen ihren Rhythmus finden. Vor allem der Verdauungsapparat von Babys ist in den ersten Lebensmonaten vermehrt gestört, weil er noch nicht einwandfrei funktioniert. Dies führt dazu, dass Säuglinge oftmals unter Verstopfungen leiden, die doch mitunter sehr belastend für Kind und Familie sein können. Wir von Baby-plus-Familie.de nehmen die Thematik der Verstopfung bei Säuglingen einmal genauer unter die Lupe und informieren Sie umfassend über mögliche Ursachen, Symptome, Diagnose, Verlauf und Behandlungsmöglichkeiten!

Ursachen und Symptome von Verstopfung bei Säuglingen

Fürsorgliche Eltern merken eigentlich sofort, wenn es ihrem Baby nicht gut geht. Es ist meist sehr unruhig, lässt sich nicht beruhigen, findet keinen Schlaf und verweigert das Essen. All dies sind eindeutige Symptome dafür, dass etwas nicht stimmt – ein Umstand also, der in jedem Fall weiter beobachtet werden sollte. Wenn der Säugling unter Verstopfungen leidet, dann zeigt sich dies oft an seiner Körperhaltung. Die Hände sind zur Faust geballt und der Kopf wird plötzlich rot, weil der Säugling krampfhaft versucht, seinen Stuhlgang zu entleeren. Der Bauch ist relativ hart und es befinden sich lediglich kleine Klümpchen in der Windel. Fazit: Das Baby fühlt sich nicht wohl in seiner Haut und benötigt nun viel Zuwendung.

Verstopfung bei Säuglingen kann viele Ursachen haben und oftmals bereits mit Hausmitteln gelindert werden. Häufige Ursache ist ein Flüssigkeitsmangel, der dadurch zustande kommt, dass der Säugling nicht ausreichend mit Säuglingsmilch versorgt wird. Manchmal ist der Nachwuchs eben sehr trinkfaul und schlummert lieber stundenlang vor sich hin, anstatt zu trinken. Stillende Mütter sollten ihr Baby daher ruhig öfter anlegen, auch wenn es im ersten Moment eher träge erscheint.

Babys strampeln gerne, denn das macht Spaß und ist auch gut für die körperliche Entwicklung. Werden Babys in zu enge Kleidungsstücke gehüllt oder schnürt das Windelbündchen ein, so wird die Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt, was nicht selten zu einer Verstopfung bei Säuglingen führt. Es ist also darauf zu achten, dass der Säugling immer genügend Bewegung bekommt und bequeme Kleidung sowie Windeln in entsprechender Größe trägt.

Oftmals ist es aber auch die Babynahrung (Ausnahme bildet die Muttermilch), die für das Problem der Verstopfung  bei Säuglingen verantwortlich ist. Viele Babys können bestimmte Nahrungsmittel nicht gut verdauen und reagieren mit Unverträglichkeiten. Sollte dies beobachtet werden, einfach eine andere Marke wählen und schauen, ob diese besser vertragen wird. Das gilt vor allem bei industriell hergestelltem Milchpulver.

Viele Kinderärzte geben dem zu kalkhaltigen Leitungswasser die Schuld an lästigen Verstopfungen bei Säuglingen. Sollte der Verdacht bestehen, so empfiehlt sich, spezielles Babywasser zu kaufen.

Verstopfung bei Säuglingen: Wie helfe ich meinem Baby bei Verstopfungen?

Es kommt ganz darauf an, wie alt das Baby ist und wie schlimm seine Verstopfungen sind. Verdauungsprobleme treten häufig in den ersten Lebensmonaten verstärkt auf, aber auch Kleinkinder neigen dazu, Verstopfungen zu haben, weil sie eben an neue Babykost herangeführt werden, an die sich der Körper erst einmal gewöhnen muss.

Merken Sie, dass Ihr Säugling an Verstopfungen leidet, dann sorgen Sie zunächst dafür, dass Ihr Baby ausreichend trinkt. Zusätzlich zur Anfangsmilch kann auch Tee verabreicht werden, der den Stuhlgang lockert. Ein gutes Hausmittel gegen Verstopfung bei Säuglingen ist Distelöl, welches einfach in das Milchfläschchen gegeben wird. Besonders empfehlenswert sind sanfte Massagen mit Fenchel. Babys fühlen sich sehr wohl, wenn sie die warme Hand auf dem Bauch spüren; das Aroma von Fenchel wirkt zudem beruhigend und hat eine heilende Wirkung. In Absprache mit dem Kinderarzt können außerdem Glycerin-Zäpfchen verabreicht werden. Diese sorgen schnell dafür, dass der Stuhlgang sich auflockert und Babys sich wieder problemlos erleichtern können. Sollte die Verstopfung länger als 14 Tage anhalten, ist es ratsam, einen Arzt aufzusuchen. Vielleicht steckt hinter den Beschwerden auch eine ernst zu nehmende Krankheit, wie ein Darmverschluss, die unbedingt medizinisch behandelt werden muss.

 
 

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