Stillprobleme einfach erklärt und erfolgreich beseitigt! Wir lösen Stillprobleme wie Milchstau und viele mehr!

Sie haben Stillprobleme und wissen nicht so recht, wie Sie diese bestmöglich beseitigen bzw. in den Griff bekommen können? Dann sind wir von Baby-plus-Familie.de Ihr persönliches Ratgeber-Portal. Erfahren Sie alles rund um Stillprobleme wie u.a. Milchstau, wunde Brustwarzen, zu viel bzw. zu wenig Muttermilch und viele mehr. Wir erklären Stillprobleme äußerst detailliert und geben Tipps und Ratschläge, wie Sie Problemen hinsichtlich Stillen im Nu auf Wiedersehen sagen können!

Stillprobleme einfach erklärt und erfolgreich beseitigt! Wir lösen Stillprobleme wie Milchstau und viele mehr!

Die Muttermilch ist für das Neugeborene in den ersten Lebensmonaten das wichtigste und gesündeste Nahrungsmittel. Sie enthält wertvolle Vitamine und Mineralien, die das Wachstum sowie die geistige Entwicklung des Sprösslings optimal fördern und den kleinen Körper mit ausreichend Antikörpern versorgen. Die meisten Mütter genießen das Stillen ihres Babys, denn die ruhigen Minuten zu zweit sind sehr kostbar und die Bindung zueinander wird dadurch intensiver. Doch nicht jeder frisch gebackenen Mutter fällt das Stillen so leicht, denn viele Faktoren können sich negativ auswirken. Milchstau, Entzündungen der Brustwarzen, falsches Anlegen der Brust und Co. – all dies und noch viel mehr sind Störfaktoren, die das Stillen häufig zu einem großen Problem werden lassen. Damit auch Sie etwaige Stillprobleme erfolgreich in den Griff bekommen, steht Ihnen Baby-plus-Familie.de als Ratgeber in Sachen Stillen hilfreich zur Seite. Erfahren Sie also alles rund um häufig auftretende Stillprobleme wie u.a. Milchstau, zu wenig bzw. zu viel Muttermilch, entzündete bzw. wunde Brustwarzen und mehr.

Milchstau, zu viel Muttermilch, wunde Brustwarzen und Co.: So können Sie Stillprobleme erfolgreich lösen!

Das Stillen ist eine schöne Sache und bringt Mutter und Kind immer wieder ein Stück näher; für einige Frauen jedoch kann es auch zu einer echten Belastung werden, wenn es mit Schmerzen verbunden oder das Baby mit der Nahrungssituation unzufrieden ist. Vor allem Frauen, die sehr unter Stress stehen oder täglich Medikamente einnehmen müssen, haben häufiger Probleme mit dem Stillen und bevorzugen es, ihren Nachwuchs mit der Flasche großzuziehen. In den ersten Wochen sind Stillprobleme gar nicht so selten, denn schließlich müssen sich Mutter und Kind erst aneinander gewöhnen und sich aufeinander einstellen. Das Baby lernt erst, wie es richtig saugen muss, die Mutter wiederum muss erst viele Handgriffe verinnerlichen, damit eine gemütliche Stillposition erreicht werden kann. Mit viel Geduld und eventuell Hilfe von einer Hebamme läuft es später jedoch buchstäblich wie von selbst.

Es gibt jedoch auch viele Ursachen für Stillprobleme, die nicht so schnell behoben werden können und für Mutter und Kind eine mögliche Belastung darstellen. Doch auch hier sollte man nicht so schnell aufgeben, sondern geduldig und ruhig bleiben. Baby-plus-Familie.de präsentiert Ihnen an folgend nun einige Stillprobleme und erklärt, wie diese erfolgreich gelöst werden können.

  • Wunde Brustwarzen

Viele Frauen, vor allem Erstgebärende, haben am Anfang Schmerzen in der Brust, weil sie sich erst an die neue Situation gewöhnen müssen. Babys müssen das richtige Saugen erst lernen und experimentieren daher in den ersten Tagen viel herum, um an ausreichend Muttermilch zu gelangen. Dies führt mitunter dazu, dass sich die Brustwarzen der stillenden Frau entzünden. Eine andere Ursache dafür könnte eine falsche Anlegeposition oder gar eine unbemerkte Pilzinfektion sein, die unbedingt vom Arzt untersucht werden sollte.

Wenn Sie unter wunden Brustwarzen leiden, dann sollten Sie Stilleinlagen tragen, damit die entzündeten Stellen trocken bleiben und die Entzündung sich nicht weiter ausbreitet. Eine Stillpause ist in vielen Fällen angebracht, damit die Brust abheilen kann. Vergessen Sie auf keinen Fall das Abpumpen, um den Milchfluss aufrecht zu erhalten. Auf Salben sollte verzichtet werden, denn diese könnten den Geschmack der Muttermilch negativ beeinflussen.

  • Zu viel Muttermilch

Vor allem kurz vor und kurz nach der Geburt haben Frauen einen extremen Milcheinschuss. Die Hormone regulieren zunächst nämlich die Milchproduktion und erst mit der Zeit wird die Produktion der Muttermilch an die Bedürfnisse des Nachwuchses angepasst. Zu viel Muttermilch ist ja eigentlich gar nicht so schlecht, denn das Baby ist gut versorgt, wächst und gedeiht prächtig. Jedoch kann eine Überproduktion auch Nachteile mit sich bringen und Schmerzen verursachen. Die sogenannte Hintermilch ist die nahrhafteste und vitaminreichste Milch, doch das Kind kann diese kaum erreichen, weil es nämlich bereits satt ist. Auch ein Milchstau kann bei zu viel produzierter Muttermilch Schmerzen verursachen und das Stillen zu einer wahren Belastungsprobe machen.

In diesem Fall empfiehlt sich, den Nachwuchs nur an eine Brust anzulegen, bis diese geleert wurde. So kommt das Baby an die gute Hintermilch, wodurch die Gefahr eines Milchstaus reduziert werden kann. Kalte Umschläge schaffen Linderung und sorgen dafür, dass die Milch gut herausläuft.

  • Zu wenig Milch

Natürlich kann es auch vorkommen, dass Mütter zu wenig Muttermilch produzieren und so ihren Sprössling nicht ausreichend versorgen können. Wenn das Baby täglich rund sechs bis acht Windeln benötigt und konstant an Gewicht zunimmt, so besteht kein Grund zur Sorge. Sollte es jedoch unzufrieden sein und auch nach dem ausgiebigen Stillen noch Hunger haben, so könnte eine Unterproduktion an Muttermilch die Ursache sein. Die Gründe für dieses Problem liegen aber meist bei der Mutter selbst. Wenn sie ihr Baby zu selten an die Brust anlegt oder es zusätzlich häufig mit Tees bzw. Wasser versorgt, so könnte der Appetit des Kindes gezügelt sein und das Verlangen nach Muttermilch hält sich folglich in Grenzen. Das Kind bestimmt die Menge der Muttermilch, die es braucht; daher sollte es ruhig oft angelegt und nicht durch Fläschchen oder Schnuller verwirrt werden.

  • Ablehnung der Brust

Viele Babys sind nach der Geburt noch sehr schwach und träge und haben keine Kraft, an der Brustwarze der Mutter zu saugen. Auch Medikamente, die die Mutter vielleicht in der schweren Zeit der Geburt eingenommen hat, können das Essverhalten von Neugeborenen stark beeinflussen. Sie verändern nämlich den Geschmack der Milch, was Babys nicht immer gefällt. Viele Frauen haben sehr flach ausgezogene Brustwarzen, sodass dem Baby das Saugen unheimlich schwer fällt und es mit der Zeit einfach die Lust daran verliert. Auch wenn man hin und wieder das Fläschchen gibt, könnte dies dazu führen, dass Kinder die Brust der Mutter ablehnen, weil sie eine ganz andere Saugtechnik entwickelt haben, mit der sie an der Brust nur wenig erfolgreich sind.

Mütter sollten ihr Kind so oft es geht an die Brust anlegen, aber es nicht mit Zwang versuchen. Babys können Unruhe, Hektik und zu viele Reize nicht verarbeiten, daher sollte das Füttern immer mit viel Ruhe und Gemütlichkeit angegangen werden. Nicht selten verbindet der Nachwuchs Stress und Lärm mit der Nahrungsaufnahme, was letztlich dazu führen kann, dass die Brust der Mutter abgelehnt wird.

  • Milchstau

Milchstau ist ein häufig auftretendes Stillproblem bei frisch gebackenen Müttern. Die Milchgänge sind verstopft, die Brust wurde zu sehr eingeengt oder kann vom Baby nicht ausreichend geleert werden – dies könnten Gründe dafür sein, dass sich die Milch staut und dadurch der Milchspendereflex negativ beeinflusst wird. Auch Alkohol, Stress und Unausgeglichenheit der Mutter können Ursachen für einen Milchstau sein, weshalb es wichtig ist, dass die Frau sich genügend Schlaf gönnt und auf eine ausgewogene Ernährung achtet.

Um Milchstau vorzubeugen, sollte die Mutter so oft wie möglich stillen, damit das Baby die Brust auch leeren kann. Sanfte Massagen und Wärmepackungen vor dem Stillen sind sehr hilfreich und tun gut. Nach dem Stillen sollten die Brüste mit kalten Umschlägen versorgt werden, damit der Milchfluss nicht gestört wird.

 
 

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