Die Taufe Ihres Babys: Wissenswertes rund um die Tauffeier sowie das allgemeine Sakrament der Taufe!

Das heilige Sakrament der Taufe – So wird Ihr Baby im Rahmen der Tauffeier in die christliche Gemeinschaft aufgenommen: Baby-plus-Familie.de ist Ihr persönlicher Ratgeber in Sachen Taufe und erklärt wichtige Eckpunkte der Tauffeier!

Die Taufe Ihres Babys: Wissenswertes rund um die Tauffeier sowie das allgemeine Sakrament der Taufe!

Viele Eltern entscheiden sich dafür, ihren Nachwuchs taufen zu lassen. Das war bereits vor vielen Jahrzehnten so und ist auch noch heute für viele gläubige Familien besonders wichtig. Zwar ist eine Taufe nicht unumstritten, da viele Kritiker der Meinung sind, das Kind müsse selber entscheiden, ob es sich der kirchlichen Gemeinde anschließen möchte oder nicht, dennoch entscheiden sich viele Eltern für das Sakrament der Taufe, damit ihr Sprössling ein Leben lang von Gott begleitet wird.

Was ist eine Taufe und warum wird sie gefeiert?

Die Taufe bzw. das heilige Sakrament der Taufe ist ein Ritual, welches schon seit Jahrtausenden im Christentum durchgeführt wird. Sie ebnet den Weg durch das Leben als Christ und ist sozusagen der Eintritt in die kirchliche Gemeinschaft. Jeder Mensch, der getauft wird, wird vorab von seinen Sünden befreit, von Gott gesegnet und ist anschließend Teil der Gotteskindschaft.

Die Taufe ist keine Pflicht und absolut freiwillig. Viele gläubige Eltern möchten, dass ihre Kinder in die kirchliche Gemeinde aufgenommen und ein Kind Gottes werden. Sie selbst erklären somit ihre Liebe zum Herren, indem sie ihm ihren Nachwuchs anvertrauen und versprechen, dass der Glaube innerhalb der Familie weitergegeben wird. Neben der Tatsache, dass Gott ein lebenslanger Begleiter des Kindes sein wird, ist auch das Wissen, dass große Gemeinschaften in der Kirche vorhanden sind, die gemeinsame Aktivitäten unternehmen und gegenseitige Unterstützung liefern, für viele Eltern beruhigend.

Das Sakrament der Taufe und die Tauffeier

Wer seinen Nachwuchs taufen lassen möchte, der sollte eine gute Begründung vorlegen, denn für die Kirche ist dieses Ritual sehr bedeutend. Oft wird es während eines Sonntagsgottesdienstes vollzogen oder eben im Rahmen spezieller Taufgottesdienste. Das Baby bzw. der Täufling wird vor dem Eingang der Kirche vom Geistlichen abgeholt, damit es mit geistlichem Beistand in das Gotteshaus eintritt. Die Eltern werden nach dem Namen des zu taufenden Kindes gefragt und welches denn die Beweggründe für die bevorstehende Handlung seien. Es findet zunächst ein Gottesdienst statt, in dem zahlreiche Gebete zum Schutz vor dem Bösen gesprochen werden. Anschließend kommt es zur Handauflegung beziehungsweise zur Salbung des Kindes mit Katechumenenöl. Dieser Akt soll den Schutz Gottes verdeutlichen.

Mit der Tauffeier soll dem Bösen der Kampf angesagt und das Bekenntnis zum Glauben abgegeben werden. Erklären sich Eltern und Taufpaten ausdrücklich dafür bereit, dem Nachwuchs den Glauben nahe zu bringen und ihn wachsen zu lassen, so steht der Taufe nichts mehr im Wege. Getauft wird im Namen des dreieinigen Gottes mit Wasser. Früher wurden die Kinder noch in das Taufbecken eingetaucht, heute wird das Wasser im Rahmen der Tauffeier lediglich auf den Kopf geträufelt. Das Wasser steht übrigens symbolisch für das neue und damit reine Leben als Christ. Mit der Beträufelung beginnt das christliche Leben in der Gemeinschaft.

Anschließend folgen noch die Salbung mit Chrisam und das Überziehen des Taufgewandes. Außerdem wird die Taufkerze für das neue Kirchenmitglied angezündet. Am Ende spricht der Geistliche noch eine Segensbitte für den kleinen Täufling (Effarta-Ritus) und es findet ein letzter Gottesdienst statt. Nun kann das Kind in die Obhut seiner Eltern entlassen werden.

Für viele Familien hat eine Taufe eine ganz besondere Bedeutung und wird groß gefeiert. Das Kind hat mit dem heiligen Sakrament der Taufe nun den Heiligen Geist empfangen und seine Liebe an Gott erklärt – auch wenn dies vorrangig durch die Eltern geschehen ist. Die Kommunion, die Jahre später erfolgt, soll dann noch einmal den Glauben und die Liebe an Gott bestärken. 

 
 

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