Eherecht vs. Scheidungsrecht: Rechte und Ansprüche von Mann und Frau in Sachen Ehe und Scheidung!

Eherecht und Scheidungsrecht unter der Lupe: Baby-plus-Familie.de informiert über rechtliche Ansprüche von Mann und Frau hinsichtlich Ehe und Scheidung! Erfahren Sie also alles rund um wichtige Aspekte im Hinblick auf Eherecht und Scheidungsrecht – wir klären Sie auf!

Eherecht vs. Scheidungsrecht: Rechte und Ansprüche von Mann und Frau in Sachen Ehe und Scheidung!

Nicht immer hält eine Ehe ein Leben lang und manchmal ist eine Scheidung für Mann und Frau wohl die beste Lösung – vor allem, wenn das Zusammenleben einfach nicht mehr klappen will. Oftmals sind auch Kinder im Spiel, die nicht selten die Leidtragenden in solchen Familienstreitereien sind und mehr mitbekommen, als sie eigentlich sollen. Eine Scheidung kann sehr friedlich verlaufen, aber auch vor etlichen Richtern ausgetragen werden, die bemüht sind, eine zufriedenstellende Lösung bezüglich Güterrecht, Unterhalt und Kinder herbeizuführen. Doch wie sieht es eigentlich mit Rechten, Pflichten und Ansprüchen von Mann und Frau in Sachen Ehe und Scheidung aus? Baby-plus-Familie.de nimmt die Thematiken Eherecht und Scheidungsrecht mal genauer unter die Lupe!

Das Eherecht: Rechtliche Ansprüche von Mann und Frau in Sachen Ehe

Die meisten Paare, die eine Ehe eingehen, tun dies aus Liebe. Sie möchten ihre Zukunft gemeinsam verbringen, eine Familie gründen und füreinander einstehen – dies sowohl in guten wie in schlechten Zeiten. Natürlich ist eine Ehe auch mit individuellen Pflichten und Rechten verbunden, die in der heutigen Zeit für beide Geschlechter ziemlich gleichwertig ausfallen. Noch vor gut 50 Jahren hatte der Ehemann das Sagen und entschied über Wohnort und Finanzen; heute hingegen sind Frauen mit Männern gleichgestellt und müssen sich nicht mehr unterordnen.

In einer Ehe wird kooperiert, das heißt, Mann und Frau einigen sich darauf, wie sie ihr gemeinsames Leben führen möchten, wie sie ihre Finanzen verwalten und Kinder erziehen möchten. Das Ehepaar ist mit der Hochzeit verpflichtet, füreinander aufzukommen, um ihren Lebensbedarf decken zu können. Dabei ist es erst einmal völlig egal, wer mehr verdient und für den Großteil der Kosten aufkommt. Alleinverdiener müssen ihrem Partner ein Taschengeld auszahlen, damit dieser individuelle Bedürfnisse befriedigen kann. Dafür hat der Alleinverdiener auch mehr Ansprüche auf Güter, falls es zur Scheidung kommen sollte.

Laut gültigem Eherecht sind Kinder, die während der Ehe geboren werden, zunächst einmal gemeinsame Kinder beider Elternteile und gehören zu Vater und Mutter. Gemäß Artikel 6 des Grundgesetzes ist die elterliche Sorge Grundrecht und beide Elternteile haben das gleiche Recht, ihre Kinder zu sehen, zu erziehen und zu fördern. Dabei müssen alle wichtigen Entscheidungen im Leben eines Kindes gemeinsam getroffen werden, so u.a. Schulbesuch, medizinische Angelegenheiten, Reisen ins Ausland. Im Falle einer Scheidung kommen viele Paare zu einer gütlichen Einigung, die dem Wohle der Kinder dient, und für beide Parteien zufriedenstellend ist. Leider zieht es Eltern aber auch immer wieder vor Gericht, wenn es um das Sorgerecht und die Vormundschaft ihrer Kinder geht.

Das Scheidungsrecht: Diese Ansprüche haben Mann und Frau im Falle einer Scheidung!

Das allgemein gültige Scheidungsrecht unter der Lupe: Eine Scheidung ist für viele verheiratete Paare oftmals die beste und einfachste Lösung, wenn das Zusammenleben nicht mehr klappt. Viele Meinungsverschiedenheiten, Uneinigkeiten und Vertrauensmissbrauch sind die häufigsten Ursachen dafür, dass es miteinander nicht mehr funktioniert, weshalb man sich immer wieder dafür entscheidet, getrennte Wege zu gehen. Trennt man sich gütlich, so kann eine Scheidung relativ unproblematisch ablaufen und schnell eine Einigung bezüglich Hausrat, Güterrecht, Unterhalt und auch Kinder gefunden werden. Oftmals ist aber eine gütliche Einigung nicht möglich und der Gang zum Gericht unabdingbar. Ab hier setzt dann das sogenannte Scheidungsrecht ein und klärt rechtliche Ansprüche von Mann und Frau hinsichtlich unterschiedlicher Aspekte.

Vor allem im Falle gemeinsamer Kinder wird häufig gestritten und nicht selten kommt es zum Sorgerechtsstreit zwischen den ehemals Verheirateten. Bei ehelich geborenen Kindern sind beide Elternteile zu gleichen Teilen sorgerechtsberechtigt und können gemeinsam Entscheidungen fällen, die das Kind betreffen. Da es bei einer Scheidung jedoch auch fast immer zur räumlichen Trennung zwischen Mann und Frau kommt, stellt sich die Frage, wie es denn mit den Kindern weitergehen soll. Welcher Elternteil kann das Kind in seiner Erziehung besser fördern? Wer kann stabile Lebensverhältnisse bieten? Wo möchte das Kind in Zukunft leben? All dies sind Fragen, mit denen sich das Familiengericht auseinandersetzt, wenn sich Mann und Frau nicht einigen können. In den meisten Fällen erhält ein Elternteil das Hauptsorgerecht für das Kind – meist ist es der, der nicht voll berufstätig ist und viel Zeit für die Kinder investieren kann. Der andere Elternteil erhält jedoch ein uneingeschränktes Umgangsrecht mit dem Nachwuchs – es sei denn, es gibt Gründe, die das Umgangsrecht einschränken könnten, wie zum Beispiel Gewalt, Alkoholismus, Obdachlosigkeit. Es wird immer im Wohle des Kindes entschieden und analysiert, inwieweit das Nestprinzip zutrifft, also demzufolge das soziale Umfeld, Geschwister, Schule etc.

 
 

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