Familienrecht: Deutsche Rechtsverhältnisse hinsichtlich Ehe, Partnerschaft, Familie und Verwandtschaft

Sie möchten sich über das Familienrecht in Sachen Ehe, Familie, Lebenspartnerschaft und Verwandtschaft informieren? Dann sind Sie hier bei uns auf Baby-plus-Familie.de genau richtig! Wir beraten Sie umfassend über das deutsche Familienrecht, Eherecht sowie allgemein gültige, deutsche Rechtsverhältnisse hinsichtlich Ehe, Lebenspartnerschaft, Familie und Verwandtschaft!

Familienrecht: Deutsche Rechtsverhältnisse hinsichtlich Ehe, Partnerschaft, Familie und Verwandtschaft

Das Familienrecht bestimmt rechtliche Grundlagen von Personen, die durch Ehe, Partnerschaft, Familie und Verwandtschaft zueinander in Verbindung stehen. Es beinhaltet u.a. Vorschriften über das Eingehen und Aufheben von Ehen, beschäftigt sich mit dem Thema Unterhalt und Sorgerecht sowie Vormundschaft und Gütertrennung. Zu Zeiten der wandelnden Lebensverhältnisse werden auch Regelungen und Gesetze im Bundesgesetzbuch stetig geändert und reformiert, jedoch bleiben grundsätzliche Angelegenheiten meist annähernd bestehen. Wir von Baby-plus-Familie.de informieren über deutsche Rechtsverhältnisse und geben Ihnen einen interessanten sowie informativen Einblick in das allgemeine Familienrecht.

Das Familienrecht: Grundlegende Rechtsverhältnisse in Sachen Ehe, Lebenspartnerschaft und Familie unter der Lupe!

Das Eherecht ist Bestandteil des Familienrechts und beinhaltet Klauseln über die gemeinschaftliche Lebensgestaltung zweier Menschen. Viele Menschen, die eine Ehe eingehen, schließen einen Ehevertrag ab, der zum Beispiel Regelungen über das eheliche Güterrecht, die Namensgebung, die gemeinsamen Kinder sowie die Scheidung beinhaltet. Sollte es trotz allem zu einer Scheidung kommen, so sind etwaige wichtige Aspekte bereits im Rahmen des Ehevertrages geklärt und festgehalten.

Im Falle einer Scheidung greifen ebenfalls die Paragraphen des Familienrechts. Wenn zwei Eheleute partout nicht mehr zusammen sein können und eine gemeinsame Lebensgestaltung unmöglich ist, dann können sie beim zuständigen Familiengericht die Scheidung einreichen. In den meisten Fällen stimmen beide Ehepartner in die Scheidung ein und können nach einem Trennungsjahr getrennte Wege gehen. Ist jedoch nur einer der Eheleute bereit, sich scheiden zu lassen, so muss detailliert nachgewiesen werden, dass ein Eheleben nicht mehr möglich ist. Die Richter entscheiden in diesem Falle über die Dringlichkeit einer Scheidung. Wenn Kinder mit im Spiel sind, kann sogar die sogenannte Kinderschutzklausel in die Überlegungen miteinbezogen werden. Diese besagt, dass eine Scheidung für die gemeinsamen Kinder eine zu hohe Belastung darstellen würde, weshalb Eheleute nicht geschieden werden. Auf diese Klausel wird in Deutschland jedoch nur relativ selten zurückgegriffen.

Unterhalt und Sorgerecht im Rahmen des Familienrechts: Deutsche Rechtsbestimmungen hinsichtlich Ehe, Lebenspartnerschaft und Familie!

Auch die Themen Unterhalt und Sorgerecht werden im Familienrecht erwähnt – vor allem, wenn es um das Thema Scheidung geht. Ehepartner verpflichten sich mit der Hochzeit, auch finanziell füreinander einzustehen, was sich mit einer Trennung nicht ändert. Der Hauptverdiener in der Ehe ist verpflichtet, den Lebensunterhalt seines geschiedenen Partners auch nach der Scheidung zu decken. Die Höhe des Unterhalts orientiert sich an den Lebensverhältnissen und dem Nettoeinkommen beider Partner. In Deutschland müssen meist drei Siebtel des Nettoeinkommens an den geschiedenen Partner ausgezahlt werden. Wenn Kinder aus der Ehe hervorgehen, dann werden ebenfalls Unterhaltszahlungen fällig. Hierbei bezieht man sich auf die Düsseldorfer Tabelle, die genau vorschreibt, wie viel Unterhalt in Abhängigkeit des eigenen Nettoeinkommens für Kinder bestimmter Altersstufen gezahlt werden muss.

Das Sorgerecht unterliegt bei verheirateten Paaren beiden Elternteilen gleichermaßen. Sie entscheiden gemeinsam über wichtige Belange, die das Kind betreffen, haben beide eine Erziehungsfunktion und sind für das Wohl des Kindes verantwortlich. Im Falle einer Scheidung und räumlichen Trennung einigen sich Elternpaare meist gütig und das Kind wird folglich bei einem Elternteil wohnen. Können sie sich nicht einigen, so muss das Familiengericht eingreifen und die Lebensumstände beider Elternteile genauer unter die Lupe nehmen. Auch das Jugendamt wird häufig in Sorgerechtsstreitigkeiten miteinbezogen und muss die aktuelle Situation evaluieren. Laut Paragraph 1626 des Bürgerlichen Gesetzbuches (§ 1626 BGB) hat das Kind das Recht, einen regelmäßigen Umgang mit beiden Elternteilen zu haben. Zum Wohl des Kindes erhalten beide Elternteile zumindest das gleiche Umgangsrecht. Ob Mutter oder Vater - wer  letztlich das Sorgerecht erhält, hängt von den jeweiligen äußeren Umständen ab (soziales Umfeld des Kindes, Beziehung zu den Geschwistern, Schulsituation, Lebensverhältnisse der Elternteile usw.).

Bei unverheirateten Paaren fällt das Sorgerecht automatisch auf die Mutter; es sei denn, es wird gemeinsam eine Vaterschaftsanerkennung und anschließende Sorgerechtserklärung des Mannes unterzeichnet.

 
 

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