Kindesunterhalt und Ehegattenunterhalt - Infos rund um alle Belange im Hinblick auf jegliche Unterhaltszahlung!

Unterhaltszahlungen werden dann fällig, wenn sich zwei Menschen trennen und dabei noch Kinder mit im Spiel sind. Damit Sie über die Thematik der Unterhaltszahlung optimal Bescheid wissen, geben wir von Baby-plus-Familie.de einen informativen Einblick in sowohl Kindesunterhalt als auch Ehegattenunterhalt. Erfahren Sie alles rund um rechtliche Bestimmungen und vieles mehr.

Kindesunterhalt und Ehegattenunterhalt - Infos rund um alle Belange im Hinblick auf jegliche Unterhaltszahlung!

Sobald ein Kind geboren wird, sind dessen Eltern für sein Wohl, die Pflege und Versorgung verantwortlich. Die Ansprüche von kleinen Kindern sind eigentlich noch nicht hoch, doch es möchte gekleidet und ernährt werden, ein schönes Kinderzimmer haben und sicherlich auch gerne den Kindergarten besuchen. Daher fallen für Eltern natürlich Kosten an, die gedeckt werden müssen. Es ist deren Pflicht und für die meisten Eltern auch eine Selbstverständlichkeit, dass sie finanziell für ihren Nachwuchs aufkommen. Selbst wenn sich Paare trennen, sind beide Elternteile dazu verpflichtet, weiterhin für das Kind zu sorgen. Wir von Baby-plus-Familie.de informieren ausführlich über Kindesunterhalt sowie rund um den Ehegattenunterhalt.

Der Kindesunterhalt

Kommt es zu einer räumlichen Trennung des Elternpaares, so muss der Elternteil, welcher fortan nicht mehr mit dem Nachwuchs unter einem Dach lebt, Unterhalt an das Kind zahlen. Die Höhe des Kindesunterhalts richtet sich nach dem Erwerbseinkommen, wobei zunächst der Bedarf des Kindes ermittelt wird. Ganz egal, welcher Elternteil mehr verdient oder mehr Zeit mit dem Sprössling verbringt – es muss immer derjenige Kindesunterhalt zahlen, welcher nicht mit dem Sprössling zusammenlebt. Der andere Elternteil kommt entsprechend für Unterkunft, Kleidung, Nahrung und weitere Extras auf.

Bei der Berechnung der Höhe des Kinderunterhalts richten sich Familiengerichte nach der sogenannten Düsseldorfer Tabelle, die alle zwei Jahre an die Einkommensverhältnisse des Landes angepasst wird. Drei- bis Fünfjährige erhalten demnach einen Mindestsatz von 317 Euro, Kindern von sechs bis elf stehen mindestens 364 Euro zu, ab 12 Jahren bis zum Alter von 17 muss der getrennt lebende Elternteil ein Minimum von 426 Euro zahlen. Laut der Düsseldorfer Tabelle erhalten Kinder ab 18 Jahren mindestens 488 Euro. Gezahlt wird das Geld natürlich nicht direkt an das Kind, sondern vielmehr an den anderen Elternteil, der hauptverantwortlich für das Kind sorgt. Natürlich werden viele Dinge, wie Einkommensverhältnisse, Mehrbedarf des Kindes (zum Beispiel bei Behinderung) und Dauer der gemeinsamen Ehe bei der Berechnung des Kindesunterhalts berücksichtigt.

Der Ehegattenunterhalt

Der Ehegattenunterhalt, häufig auch als “Trennungsunterhalt” bezeichnet, wird meist im Trennungsjahr fällig und so lange gezahlt, bis die endgültige Scheidung vollzogen ist. Er wird vom geschiedenen Ehepartner gezahlt, wenn zum Beispiel die gemeinsamen Kinder im Haushalt der Mutter bleiben (was in über 90 Prozent aller Scheidungen der Fall ist) und versorgt werden müssen.

Sind Kleinkinder im Spiel, die tagtäglich gepflegt werden müssen und die Aufnahme einer Erwerbsfähigkeit unmöglich machen, so muss der Geschiedene für mindestens drei Jahre Ehegattenunterhalt zahlen, um neben der Grundversorgung für das Kind auch die grundlegenden Lebensbedürfnisse der Ex-Ehefrau (oder auch des Ex-Ehemannes) zu decken. Natürlich wird vorab alles gerichtlich geprüft und detaillierte Berechnungen aufgestellt. Der Ehegattenunterhalt kann auch abgelehnt werden, wenn von Seiten des Fordernden zum Beispiel ein Betrug vorliegt, die Arbeitslosigkeit mutwillig herbeigeführt wurde oder die Ehe von nur sehr kurzer Dauer war.

 
 

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