Sorgerecht für Väter: Gesetzesbestimmungen für das alleinige Sorgerecht für Väter – Wir klären auf!

Wissenswertes rund um das alleinige Sorgerecht für Väter – Wir klären auf! Baby-plus-Familie.de informiert ausführlich über allgemein gültige Gesetzesbestimmungen für das Sorgerecht für Väter.

Sorgerecht für Väter: Gesetzesbestimmungen für das alleinige Sorgerecht für Väter – Wir klären auf!

Eine Ehe hält nicht immer ewig und Beziehungen können scheitern. Das ist für Mann und Frau meist bitter – vor allem, wenn gemeinsame Kinder im Spiel sind, die von beiden Seiten geliebt werden. In vielen Fällen kommt das getrennte Elternpaar auf eine gütliche Einigung, was den Umgang mit den Kindern betrifft; doch es gibt auch Fälle, in denen lange Sorgerechtsstreits und unzählige Gerichtstermine an der Tagesordnung stehen. Bislang waren die Rechte der Mütter groß und der Vater erhielt oft lediglich ein Umgangsrecht zu seinen Kindern. Mittlerweile wurde Vätern mehr Rechte eingeräumt und die Chancen auf das alleinige Sorgerecht für Väter haben sich somit minimal erhöht. Wir von Baby-plus-Familie.de informieren Sie ausführlich über ausgewählte Gesetzesbestimmungen in Sachen Sorgerecht für Väter!

Sorgerecht für Väter vs. Sorgerecht für Mütter: Gesetzesbestimmungen in Sachen Sorgerecht unter der Lupe!

Ist ein Paar verheiratet und bekommt gemeinsame Kinder, so steht beiden Elternteilen in gleicher Weise das Sorgerecht zu. Sie entscheiden gemeinsam über die Erziehung, müssen bei wichtigen Entscheidungen, die das Kind betreffen (zum Beispiel: Operation, Schulwechsel, Reisen) ihr Einverständnis geben und sich um das allgemeine Wohl des Nachwuchses kümmern. Auch bei einer Scheidung steht beiden Elternteilen weiterhin das gemeinsame Sorgerecht zu, wobei das Kind von nun an bei nur einem Elternteil lebt und die Hauptverantwortung bei entweder Mutter oder Vater liegt. Alltägliche Dinge sind nach der Trennung also Angelegenheit EINES Erziehungsberechtigten, jedoch müssen erhebliche Entscheidungen im Leben eines Kindes noch immer von beiden Elternteilen getroffen werden.

Ist das Paar nicht verheiratet und bekommt gemeinsame Kinder, so hat es der Kindsvater meist nicht einfach. Das Sorgerecht fällt automatisch auf die Mutter und nach einer Trennung hat der Mann kaum die Chance auf das Sorgerecht für seine Kinder (natürlich sind immer die äußeren Umstände zu berücksichtigen). Um dem Vater mehr Rechte einzuräumen, können Paare bereits während der Schwangerschaft das Jugendamt aufsuchen und dort eine Sorgerechtserklärung unterzeichnen, die dem künftigen Vater 50 Prozent des Sorgerechts einräumt. Hierfür sind die Unterschriften von sowohl Vater als auch Mutter nötig.

Das alleinige Sorgerecht für Väter: Wir klären Sie über wichtige Aspekte auf!

Väter hatten es bislang nicht wirklich leicht, was das Sorgerecht für ihre Kinder anging. Zwar erhalten sie mit der Hochzeit 50 Prozent des Sorgerechts, trotz allem jedoch bleiben die Kinder nach einer Scheidung meist bei der Mutter und Vätern bleibt folglich lediglich das sogenannte Umgangsrecht. Viele Väter lehnten sich in den letzten Jahren gegen diese Gesetze auf und fühlten sich diskriminiert. Die Kindsmutter erhielt bei einer nicht-gütlichen Scheidung automatisch das Sorgerecht und konnte sich sogar dagegen weigern, dass der Vater einen Teil des Sorgerechts beantragt. Seit kurzer Zeit haben aber auch Männer mehr Rechte und können sogar das alleinige Sorgerecht für ihre Kinder, also das gültige Sorgerecht für Väter, beantragen.

Der Vater kann selbst einen Antrag auf das alleinige Sorgerecht stellen oder einen Anwalt zu Rate ziehen. Entscheiden tut in diesem Fall das Familiengericht, welches die gegebenen Umstände prüft und auch das Jugendamt involviert, welches die aktuelle Familiensituation evaluiert. Normalerweise muss der andere Elternteil dem Antrag zustimmen, was jedoch nach einer Scheidung meist nicht der Fall ist. Der Antragssteller muss das Gericht davon überzeugen, dass eine gemeinsame Erziehung der Kinder in Zukunft nicht möglich ist und gegebenenfalls Nachweise vorlegen, warum ihm das alleinige Sorgerecht übertragen werden soll. Ist das Kindeswohl bei der Kindsmutter gefährdet, sei es zum Beispiel aufgrund psychischer Störungen der Frau oder Alkoholmissbrauch, so hat ein Vater hohe Chancen, das Sorgerecht für Väter zu erhalten. Laut Gesetz hat aber auch hier die Frau noch ein Wörtchen mitzureden und kann sich zum Beispiel dazu bereit erklären, eine Therapie zu machen, die ihre Chancen auf das Sorgerecht für die Kinder wiederum aufrecht erhält. Mittlerweile werden Kinder bereits ab fünf Jahren gefragt, bei welchem Elternteil sie lieber leben möchten. Zwar wird der Aussage nicht allzu viel Bedeutung beigemessen, dennoch ist sie eine wichtige Einflussgröße im Gerichtssaal. Mit 14 Jahren können Kinder selbst bestimmten, wo und mit wem sie leben möchten.

 
 

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