Der Vaterschaftsurlaub als Freistellung von der Arbeit: Infos rund um den Vaterschaftsurlaub und die Vaterschaft!

Wissenswertes rund um die Vaterschaft und den Vaterschaftsurlaub als Freistellung von der Arbeit: Baby-plus-Familie.de informiert umfassend über den Antrag auf Vaterschaftsurlaub und dessen Ablauf. Erfahren Sie also alles über die Tatsache, warum immer mehr Männer Vaterschaftsurlaub beantragen und ihre Vaterschaft in vollen Zügen, abseits von Job, Beruf und Karriere, genießen möchten.

Der Vaterschaftsurlaub als Freistellung von der Arbeit: Infos rund um den Vaterschaftsurlaub und die Vaterschaft!

In den ersten Lebensjahren braucht ein Baby rund um die Uhr Pflege und Betreuung. Meist geht ein Elternteil, Mutter oder Vater, nach der Geburt für einige Wochen in den Mutter- bzw. Vaterschaftsurlaub, um für den Sprössling da zu sein. In über 80 Prozent der Fälle ist es die Frau, die sich eine Auszeit von der Arbeit nimmt, um sich nun voll und ganz um das Kind zu kümmern. In den letzten Jahren hingegen haben immer mehr Väter einen Antrag auf Vaterschaftsurlaub beim Arbeitgeber eingereicht und somit mit dem typischen Rollenklischee aufgeräumt. Wenn Sie mehr über die Thematik Vaterschaft und Vaterschaftsurlaub erfahren möchten, dann sollten Sie jetzt unbedingt weiterlesen…

Vaterschaftsurlaub vs. Mutterschaftsurlaub: Die Vaterschaft in vollen Zügen genießen…

Im Prinzip ist der Vaterschaftsurlaub nichts anderes, als der Mutterschaftsurlaub – bis auf die Tatsache, dass eben der Mann für mehrere Monate beim Nachwuchs zu Hause bleibt und den Großteil der Erziehung und Pflege übernimmt. Es ist noch immer eher unüblich, dass der Mann sich von der Arbeit freistellen lässt, weil es in den Augen vieler Menschen einfach die Aufgabe der Frau ist, sich um die Kinder und den Haushalt zu kümmern. Dennoch entschließen sich heute immer mehr Väter dafür, sich eine Auszeit von ihrem Job zu nehmen, um sich voll und ganz dem Nachwuchs im Rahmen ihrer Vaterschaft widmen zu können.

Wer in den Vaterschaftsurlaub geht, der ist für einen vorab festgelegten Zeitraum von der Arbeit freigestellt, erhält aber weiterhin Lohn. Während Frauen bereits im letzten Drittel ihrer Schwangerschaft in den Mutterschutz gehen können, haben Männer erst nach der Geburt das Recht darauf, sich von der Arbeit freistellen zu lassen. Der Antrag muss spätestens sieben Wochen vor Antritt des Vaterschaftsurlaubes beim Arbeitgeber eingereicht werden; die maximale Zahl der Urlaubswochen beträgt 14 Wochen. Ausnahmen bilden schwere Krankheit des Kindes oder u.a. ein langer Krankenhausaufenthalt der Partnerin.

Die Vaterschaft unter der Lupe: Warum immer mehr Männer in den Vaterschaftsurlaub gehen!

Männer sind sehr karrierebewusst und stellen den beruflichen Erfolg lange Zeit vor das Thema Familiengründung. Doch ist das Kind erst einmal unterwegs, so entwickeln sie sehr schnell ein neues Partnerschaftsgefühl, sind zunehmend familienorientiert und möchten auch in anderen Bereichen – fernab vom Beruf – ihren Erfahrungsschatz erweitern. Daher entscheiden sie sich heute vermehrt dafür, in den Vaterschaftsurlaub zu gehen und somit eine große Unterstützung für ihre Partnerin zu sein. Vor allem in den ersten Wochen hat der Nachwuchs große Schwierigkeiten, sich an seine neue Umgebung anzupassen, benötigt viel Liebe und Zuwendung. Was die Mutter kann, ist auch für den frisch gebackenen Papa kein Problem. Zwar gehen viele Männer alles etwas chaotischer an als Frauen, aber dennoch bietet die neue Lebensaufgabe viele Vorteile – sowohl für den Vater und seine Vaterschaft, als auch für das Kind.

Es ist zwar gut, wenn sich das Kind schnell an eine gewisse Routine gewöhnt und der Alltag gut organisiert ist, dennoch tut auch Abwechslung hin und wieder ganz gut und wirkt sich positiv auf die geistige Entwicklung des Kindes aus. Männer gehen im Rahmen ihrer Vaterschaft alles etwas lockerer an, was für den Nachwuchs keinesfalls schlecht ist – im Gegenteil: So entwickeln sie viel schneller ein positives Selbstwertgefühl, werden schneller eigenständig und haben später ein besseres Sozialverhalten. Vor allem bei Söhnen hat der Papa eine Vorbildfunktion und meist großen Einfluss auf die Entwicklung; daher übernimmt der Vater auch gerne den Großteil der Betreuung des Kindes, besonders in den letzten Wochen, wenn die Mutter nach längerer Pause wieder in den Beruf einsteigen möchte. Eine enge Bindung von Vater und Kind wirkt sich ebenfalls sehr positiv auf das Verhältnis der Mutter zu ihrem Kind aus. Dem Nachwuchs fällt es viel einfacher, sich von der Mutter zu lösen und kann sich schnell an ein neues Umfeld gewöhnen sowie Kontakte knüpfen.

 
 

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