Elterngeld und Kindergeld: Welcher Betrag an Elterngeld bzw. Kindergeld steht mir zu? – Wir klären auf!

Kindergeld, Elterngeld bzw. Erziehungsgeld – Wichtige Gelder bzw. Zuschüsse für jede Familie: Baby-plus-Familie.de informiert rund um Kindergeld, Elterngeld bzw. Erziehungsgeld und klärt auf, welche Gelder bzw. Beträge in welcher Höhe wem genau zustehen!

Elterngeld und Kindergeld: Welcher Betrag an Elterngeld bzw. Kindergeld steht mir zu? – Wir klären auf!

Jedes Paar, welches Kinder in die Welt setzt oder auch adoptiert, hat in Deutschland das Recht, staatliche Zahlungen zu erhalten. Dabei ist es erst einmal ganz egal, ob der Vater ein reicher Immobilienmakler ist oder die Mutter einen Aushilfsjob als Reinigungskraft besitzt – allgemein gesagt werden Familien mit Kindern vom Staat finanziell unterstützt und ihnen somit das Minimum an Lebenssicherung garantiert. Zu solchen staatlichen Zahlungen gehören vorrangig das Kindergeld und das Erziehungsgeld, welche mit der Geburt des Nachwuchses beim zuständigen Amt beantragt werden können. Erfahren Sie alles über wichtige Gelder für Ihr Kind: Baby-plus-Familie.de informiert Sie umfassend rund um Kindergeld, Elterngeld, Erziehungsgeld und Co.!

Kindergeld, Erziehungsgeld und Elterngeld: Wichtige Gelder im Rahmen der Familienkasse!

Kindergeld ist eine staatliche Zahlung an die Eltern eines Kindes. Das können sowohl die leiblichen Eltern sein, aber auch Adoptiveltern, Pflegeeltern oder erziehungsberechtigte Verwandte. Dort, wo das Kind lebt, wird das Geld auch benötigt; daher geht es an die Person, die sich um das Kind kümmert. Das Kindergeld soll die minimalen Bedürfnisse eines Kindes im Monat decken und die Eltern finanziell unterstützen. Dabei ist die Höhe des Kindergeldes abhängig von der Anzahl der Kinder in einer Familie und dem Alter des Nachwuchses.

Das Elterngeld stellt eine Unterstützung für die Sicherung der Lebensgrundlage dar und wird an Eltern ausgezahlt, die aufgrund der nötigen Pflege und Erziehung ihres Kindes nach der Geburt nicht mehr voll erwerbstätig sind bzw. sich auf Teilzeitarbeit beschränken müssen. Bis zu 14 Monate nach der Geburt kann das Elterngeld an Erziehende ausgezahlt werden, wobei die Höhe der Summe in Abhängigkeit vom vorherigen Einkommen berechnet wird.

Allerlei Wissenswertes rund um Kindergeld und Elterngeld

Kindergeld kann von jeder Familie, die die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt bzw. eine Aufenthaltserlaubnis für das Land Deutschland hat, bei der zuständigen Familienkasse beantragt werden. Zunächst muss das Baby jedoch geboren sein, denn als Nachweis wird die Geburtsurkunde verlangt. Innerhalb von sechs Monaten nach der Geburt haben frisch gebackene Eltern nun die Möglichkeit, Kindergeld schriftlich anzufordern oder mit sämtlichen Unterlagen persönlich bei der Familienkasse vorzusprechen.

Die Höhe des Kindergeldes beträgt für die ersten beiden Kinder seit Januar 2010 184 Euro monatlich. Das dritte Kind erhält 190 Euro und ab dem vierten Kind werden den Eltern 215 Euro pro Kind ausgezahlt. In der Regel bekommen Eltern diese staatliche Leistung bis zur Volljährigkeit ihrer Kinder – ganz egal, welchen Berufsweg diese eingeschlagen haben, ob sie noch zu Hause leben oder eine weiterbildende Schule besuchen. In einigen Fällen kann das Kindergeld sogar über einige Jahre länger gewährt werden. Dies trifft zum Beispiel dann zu, wenn das Kind erwerbslos ist und sich beim Arbeitsamt arbeitsuchend gemeldet hat. Bis zum 21. Lebensjahr können Eltern hier Kindergeld beziehen. Befindet sich der Nachwuchs auch im höheren Alter noch in der Schule oder in Ausbildung, so kann bis zum 25. Lebensjahr Kindergeld beantragt werden. Bei Kindern mit Behinderungen gibt es keine Altersbegrenzung. Verdient das Kind jedoch bereits selber, können die eigenen Einkünfte zum Verlust des Kindergeldes führen.

Neben dem Kindergeld erhalten Eltern, die sich aufgrund der Geburt des Nachwuchses einen vollen Arbeitstag nicht mehr zumuten können, Elterngeld. Der einst Vollzeit arbeitende Erziehungsberechtigte übernimmt nun für mehrere Monate die Pflege des Nachwuchses und lässt sein Arbeitsverhältnis ruhen bzw. beschränkt sich auf Teilzeit. Die Höhe des Elterngeldes beträgt 67 Prozent vom Nettolohn des vorherigen Einkommens, mindestens aber 300 Euro monatlich. Hat die Mutter jeden Monat also 1.000 Euro verdient, so erhält sie nun 670 Euro als staatliche Zahlung für die Erziehung ihres Kindes. Eltern, die zuvor erwerbslos waren, sich in der Ausbildung befanden oder studierten, erhalten den Mindestsatz von 300 Euro. Voraussetzung für den Erhalt von Elterngeld ist ein dauerhafter Wohnsitz in Deutschland und der völlige bzw. teilweise Verzicht auf Arbeit, um sich voll und ganz der Pflege und Erziehung des Nachwuchses zu widmen. Das Kind muss natürlich im selben Haushalt wie der Antragssteller leben.

 
 

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