Schadstoffe in Kinderspielzeug: Wir beraten über Schadstoffbelastungen in Kinderspielsachen!

Kinder lieben Spielzeug – und das in den unterschiedlichsten Variationen. Eltern sollten jedoch vor dem Kauf auf eventuelle Schadstoffe in Kinderspielzeug achten. Baby-plus-Familie.de ist in dieser Hinsicht Ihr zuverlässiger Ratgeber und berät Sie ausführlich über Schadstoffbelastungen in Kinderspielsachen und Spielzeug!

Schadstoffe in Kinderspielzeug: Wir beraten über Schadstoffbelastungen in Kinderspielsachen!

Schon die ganz Kleinen lieben das Spielen mit ihren Kuscheltieren oder den großen Bauklötzen. Etwas ältere Kinder widmen sich gerne einem Puzzle oder kümmern sich liebevoll um die Lieblingspuppe, für die sie sämtliche Utensilien in der Spielzeugkiste liegen haben. Spielen macht Kindern große Freude, doch Eltern sind oftmals sehr besorgt, denn vor allem in Kinderspielsachen wurden in den letzten Jahren viele zum Teil giftige Schadstoffe nachgewiesen, die sich negativ auf die Entwicklung und Gesundheit des Nachwuchses auswirken können. Verständlicherweise sind viele fürsorgliche Eltern daher in großer Sorge und wissen meist nicht, auf welches Spielzeug sie denn nun bedenkenlos zurückgreifen können oder welche generellen Schadstoffe in Kinderspielzeug überhaupt enthalten sind. Wir von Baby-plus-Familie.de präsentieren Ihnen einen kurzen Überblick über die am häufigsten vorkommenden Schadstoffe in Kinderspielzeug sowie allgemeinen Schadstoffbelastungen in Kinderspielsachen und Spielzeug.

Schadstoffe in Kinderspielzeug und deren Auswirkungen

Kinder lieben das Spielen mit Bauklötzen, bauen große Türme und Häuser. Je farbiger und greller die Klötze sind, desto toller und amüsanter finden sie das Spielen. Doch genau hier liegt die Gefahr namens Azorfarbstoff. Dieser Farbstoff wird in der Spielzeugherstellung nicht selten verwendet, denn er sorgt für besonders kräftige Farben, die vor allem gut auf Holz und Papier haften. Azorfarbstoffe sind krebserregend, können Allergien auslösen und sollen sogar mit dafür verantwortlich sein, dass Kinder unter dem sogenannten hyperkinetischen Syndrom (Zappelphilipp-Syndrom) leiden.

Auch zinnorganische Verbindungen, die mitunter giftigsten Chemikalien in Spielsachen bzw. Schadstoffe in Kinderspielzueg, wurden in letzter Zeit häufig entdeckt – vor allem in PVC-Spielzeug. Nicht nur das Schlucken dieses Schadstoffes, sondern schon der Hautkontakt kann im schlimmsten Fall Nierenschäden auslösen.

Sogenannte Phthalate, die zum Weichmachen von Spielzeug verwendet werden (Beispiel: Puppen), können schlimme Leberschäden verursachen und sind in höheren Dosen mitunter für das Eintreten einer späteren Diabetes und Unfruchtbarkeit verantwortlich. Auch Übergewicht kann ein späteres negatives Ergebnis sein, wenn man häufig und intensiv Phthalaten ausgesetzt ist.

Wissenswertes rund um Schadstoffbelastungen und Schadstoffe in Kinderspielzeug und Kinderspielsachen

Blei kommt sehr häufig in Spielzeug vor, jedoch in sehr geringen Dosen. Dennoch ist gerade dieser Schadstoff besonders gefährlich für Kinder, die ihr Spielzeug in den Mund nehmen. Bei einer höheren Konzentration im Körper wirkt es sich negativ auf den Verdauungstrakt aus und reizt die Atemwege. Hinzu kommt, dass Blei die Haut langsam entfettet und später somit Hautentzündungen auslöst. Auch Hornhautschäden können durch den Kontakt mit Blei entstehen. Da zuviel Blei im Körper das Immunsystem schwächt, treten mit der Zeit eventuell Konzentrations- und Lernprobleme bei Kindern auf. Hauptsächlich befindet sich Blei in Farben und Lacken, also kann praktisch in fast jedem bunten Spielzeug enthalten sein.

Ein weiterer Schadstoff bzw. eine weitere Schadstoffbelastung in Kinderspielsachen ist Formaldehyd, welches vorrangig in Leim und Klebstoffen vorkommt. Es reizt die Schleimhäute und Atemwege, verursacht Kopfschmerzen und Unwohlsein. Ist man Formaldehyd längere Zeit intensiv ausgesetzt, so ist die Wahrscheinlichkeit, an Krebs zu erkranken, erhöht.

 
 

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