Kindererziehung und Erziehungsstile unter der Lupe: Hilfreiche Tipps für Eltern zur richtigen Erziehung von Kindern!

Aspekte optimaler Kindererziehung sowie unterschiedliche Erziehungsstile unter der Lupe – So erziehen Sie Ihr Kind richtig: Baby-plus-Familie.de informiert über wichtige Grundlagen idealer Kindererziehung und was Sie über empfehlenswerte Erziehungsstile unserer heutigen Zeit wissen sollten. Wir erklären, wie Sie Ihrem Kind Werte vermitteln, Regeln setzen und für Disziplin und Ordnung sorgen!

Kindererziehung und Erziehungsstile unter der Lupe: Hilfreiche Tipps für Eltern zur richtigen Erziehung von Kindern!

Ein wenige Wochen altes Baby ist noch sehr hilflos und auf die Fürsorge und Pflege seiner Eltern angewiesen. Erst mit ungefähr einem Jahr zeigt sich deutlich, wie weltoffen und neugierig Kleinkinder auf ihre Umwelt sind. Eltern müssen ihren Sprösslingen natürlich eine Menge vermitteln, ihnen Gefahren und Möglichkeiten in der großen, weiten Welt klar machen und auch gewisse Grenzen setzen, damit sich der Nachwuchs später gut alleine durchschlagen kann. Es gibt viele verschiedene Erziehungsstile, die von Eltern heute mal mehr, mal weniger angewendet werden. Neben der Kindererziehung, in der Disziplin und Gehorsam oberstes Gebot sind, gibt es auch Erziehungsstile, die eher nach dem Motto “Mach, was du willst!” verlaufen. Doch welcher Erziehungsstil ist nun der Richtige, um die kleinen Kinder zu guten, selbstbewussten Menschen zu erziehen? Wir von Baby-plus-Familie.de möchten Ihnen ein paar hilfreiche Tipps rund um die richtige Erziehung von Kindern mit an die Hand geben!

Erziehung von Kindern: Warum ist eine optimale Kindererziehung so wichtig?

Jeder Mensch ist von Geburt an erziehungsbedürftig. Er kommt hilflos auf die Welt und wird, im Idealfall, von seinen Eltern schrittweise auf das Leben in der Gesellschaft vorbereitet. Gerade im Kleinkindalter ist die Erziehung besonders wichtig, denn in dieser Zeit ist der Nachwuchs sehr aufnahmefähig, macht zahlreiche geistige Entwicklungsschübe und lernt, die Welt zu begreifen. Eltern sollten ihrem Sprössling gerade jetzt viele ihnen wichtige Werte vermitteln, zeigen, was gut und böse ist und auch Grenzen aufzeigen, damit sie sich zukünftig in der Gesellschaft zurechtfinden und sich optimal verwirklichen können.

Kinder, die keine Erziehung genießen, neigen später zu Aggressionen, fühlen sich orientierungslos und haben kaum Vorstellungen von Werten und Gesetzen. Es fällt ihnen schwer, Vertrauen aufzubauen, enge Beziehungen einzugehen und Unsicherheiten zu verbergen. Auch so etwas wie Disziplin ist ihnen sehr fremd, was sich im späteren Alter eher negativ auswirken kann.

Disziplin ist übrigens ein sehr wichtiger Faktor, wenn es um das Thema Kindererziehung geht. Ein gesundes Maß an Disziplin gehört zur Erziehung einfach dazu; dabei sollte es sich nicht um hart durchgesetzte Disziplin-Maßnahmen handeln, sondern um für die Kinder nachvollziehbare, die sinnvoll erscheinen. „Konsequenz“ ist hier das Zauberwort, welches bei Kindern in jedem Fall Gehör findet. Sichere und eindeutige Anweisungen anstatt etliche Wiederholungen und flehendes Bitten – Eltern dürfen nicht unsicher wirken und sollten ihren Kindern klar zeigen, was richtig und falsch ist und was sie von ihnen erwarten. Dadurch lernen Kinder schneller, selbstständig zu werden, wissen vieles gut einzuschätzen und finden sich später in größeren Gruppen wesentlich besser zurecht. Disziplin ist dennoch nicht unbedingt mit Gehorsam gleichzusetzen. Zwar sollten Kindern gehorsam sein, aber nicht, indem sie dazu gedrängt und mit Strafen bedroht werden. Schließlich soll der Nachwuchs nicht das Vertrauen in die eigenen Eltern verlieren und jedes Mal Angst haben, was bestimmte Dinge im Leben betrifft.

Verschiedene Erziehungsstile – Verschiedene Entwicklungen

Erziehungsstile für die Erziehung von Kindern unter der Lupe: Bis zu den 60er-Jahren war der autoritäre Erziehungsstil vorherrschend. Eltern legten besonderen Wert auf Disziplin, Gehorsam und Pflichten, ließen ihren Kindern überhaupt keine Freiräume, damit sie sich entfalten konnten. Die Kontrolle und Gesetzgebung lag eindeutig bei den Eltern, Kinder dürften keine eigenen Entscheidungen treffen und wurden als schwach bezeichnet, wenn sie Gefühle zuließen. Der autoritäre Erziehungsstil ist genau genommen nicht sehr förderlich für die Kindsentwicklung. Kleinkinder leben die meiste Zeit mit Ängsten und befürchten Strafen für ihr Fehlverhalten. Glücksgefühle sind ihnen meist völlig fremd, weil sie nur gehorchen müssen und nicht ihren eigenen Interessen nachgehen können. Die Regeln setzen die Eltern, die Kinder werden praktisch an der straffen Leine gehalten.

Der anti-autoritäre Erziehungsstil ist noch heute häufiger anzutreffen. Eltern setzen ihren Kindern fast gar keine Grenzen und Regeln und bestrafen sie auch nicht für ein Fehlverhalten. Sämtliche Erfahrungen – seien sie nun gut oder schlecht – sollen seitens der Sprösslinge selbst gemacht werden, damit daraus gelernt werden kann. Natürlich greifen die Eltern ein, wenn es gefährlich wird, aber das Hauptziel ist die freie Entfaltung des Nachwuchses sowie das eigenständige Kennenlernen von Gutem und Schlechtem. Kinder, die anti-autoritär erzogen werden, sind später zwar wesentlich selbstständiger im Alltag, haben aber meist große Probleme damit, sich unterzuordnen, denn Regeln und Gesetze sind ihnen völlig fremd. Häufig werden sie als egoistisch abgestempelt, weil sie sich nicht anpassen und immer nur ihren Kopf durchsetzen wollen.

Der demokratische Erziehungsstil ist die am häufigsten gewählte Methode der Kindererziehung. Eltern sind ganz offen gegenüber ihren Kindern eingestellt, zeigen Interesse an ihren Einstellungen und Meinungen. Es gibt natürlich Gesetze und Regeln, die zu befolgen sind, aber diese sind für die Kinder problemlos nachvollziehbar und werden auch meist mit den Eltern zusammen aufgestellt. Eltern möchten, dass ihre Kinder zu eigenständigen Persönlichkeiten werden, selbstständig die Welt erkunden und auch eigene Interessen finden. Dabei versuchen sie, unterstützend zu wirken, ihre Kinder anzuleiten und partnerschaftlich zu handeln.

Ein weiterer Erziehungsstil nennt sich „Laissez-Faire“ und bedeutet übersetzt “Machen lassen”. Oftmals wird er mit dem anti-autoritären Stil gleichgesetzt, wobei es noch gravierende Unterschiede zwischen diesen beiden Methoden gibt. Der Laissez-Faire-Stil ist eigentlich überhaupt keine wirkliche Erziehungsmaßnahme, denn Eltern verhalten sich überwiegend passiv und gleichgültig. Kinder können das machen, was sie möchten, ohne nur den geringsten Einfluss von den Eltern mit auf den Weg zu bekommen. Interessen werden nicht gefördert, ebenso ist seitens der Eltern keine Hilfe für die Kinder zu erwarten. Oftmals geraten solche Kinder auf die schiefe Bahn, denn sie kennen keine Regeln, tun das, was ihnen gerade in den Sinn kommt – ohne dabei Rücksicht zu nehmen. Sie neigen zu Aggressionen und Frustration und haben es häufig schwer, Vertrauen in andere Menschen aufzubauen.

 
 

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