Kindererziehung und Trotzphase - Wir sind Ihre Erziehungshilfe in sämtlichen Belange der Kindererziehung!

Die Trotzphase ist eine der schwierigsten Phasen in der Entwicklung eines Kindes. Damit Sie optimal über diese Thematik Bescheid wissen, informieren wir von Baby-plus-Familie.de ausführlich über Kindererziehung und Trotzphase. Wir sind Ihr ganz persönlicher Erziehungsratgeber und erklären Ihnen, wie Sie sich als Elternteil während der Trotzphase Ihres Kindes bestmöglich verhalten sollten.

Kindererziehung und Trotzphase - Wir sind Ihre Erziehungshilfe in sämtlichen Belange der Kindererziehung!

Kinder wollen die Welt entdecken, sind von Natur aus neugierig und zeigen auch irgendwann sehr deutlich, dass sie einen eigenen Willen haben, den sie vermehrt durchsetzen möchten. Eltern sind nicht nur Wegbegleiter ihrer Kinder, sondern auch Vorbilder und Erzieher. Ihre Erziehung prägt den Nachwuchs gerade in jungen Jahren und wirkt sich ein Leben lang auf das gesamte Verhalten des Kindes aus. Wir von Baby-plus-Familie.de sind Ihre Erziehungshilfe und geben Ihnen Tipps rund um das Thema Kindererziehung und Trotzphase.

Kindererziehung und Trotzphase: Was tun, wenn Kinder trotzen?

Das dritte Lebensjahr des Nachwuchses ist mitunter das aufregendste, aber für Eltern sicherlich auch eines der anstrengendsten. Das Kind entwickelt unheimlich viele neue Fertigkeiten, beginnt komplex zu sprechen, zeigt häufiger einen Dickkopf und weiß mittlerweile genau, was es gern hat und was nicht. In dieser Lebensphase tritt das Phänomen der Trotzphase erstmals in Erscheinung. Darunter versteht man heftige Gefühlsausbrüche des Kindes, die nicht selten zu einer echten Belastung für Vater und Mutter werden können. Der Sprössling möchte seinen Kopf durchsetzen und kann mit dem Wort “Nein” nur schwer umgehen. Er kriegt einen hochroten Kopf, beginnt zu schreien, zu weinen und zu toben - dabei ist es völlig egal, ob er sich mit der Mama gerade im Supermarkt befindet oder auf dem Geburtstag der Oma ist. Derartige Wutausbrüche sind nur schwer zu bändigen, daher sollten Eltern gewisse Regeln beachten, um mit der schweren Situation besser umgehen zu können.

Am besten ist es, wenn man Wutausbrüche des Kindes von Vornherein verhindert. Das heißt nicht, dass man dem Kind seinen Willen überlässt und ihm alles erlaubt, denn es muss schließlich lernen, dass es nicht alles haben kann. Man könnte das Kind jedoch ablenken, sollte während eines Ausbruchs in der Trotzphase viel Ruhe bewahren und am Besten gar nicht wirklich darauf eingehen. Merkt das Kind nämlich, dass seine Ausbrüche die Aufmerksamkeit von Mama und Papa anziehen, dann wiederholt es sie immer und immer wieder.

Die richtige Kindererziehung in der Trotzphase

Trotzphasen gehören zur Entwicklung des Kindes und sind nicht ungewöhnlich. Wie lange und intensiv diese Phase ist, kommt auch ein wenig auf die Kindererziehung der Eltern an. Es gibt Eltern, die ihr Kind hart bestrafen, sobald es solche Gefühle zeigt; andere wiederum zeigen sich völlig unbekümmert und ignorieren sämtliche Gefühle des Nachwuchses. Ein Patentrezept für eine richtige Erziehung gibt es nicht, aber es gibt viele Erziehungsstile, die sich im Laufe der letzten Jahrzehnte immer wieder gezeigt haben. Vier davon sind noch heute aktuell und kommen vermehrt in Deutschland vor.

Der autoritäre Erziehungsstil war vor allem in den 50er- und 60er-Jahren sehr prägend. Eltern führten ihre Kinder an der kurzen Leine, gaben ihnen wenig Raum für eigene Erfahrungen und Gefühle. Strafen und Belohnungen standen an der Tagesordnung; Liebe und Nähe hingegen waren Mangelware. Eltern hatten das Sagen und duldeten keine Gegenargumente ihrer Kinder.

Der antiautoritäre Erziehungsstil ist entsprechend das Gegenteil des autoritären Stils. Kinder haben großen Freiraum, müssen eigene Erfahrungen machen und werden von Eltern kaum unterstützt. Regeln und Grenzen kennen sie nicht, Unterstützung und Hilfe jedoch auch nicht. Oftmals haben Kinder, die antiautoritär erzogen werden, später mangelnde Sozialkompetenzen. Sie werden häufig als eigensinnig und nicht teamfähig angesehen, weil sie gerne machen, was sie wollen.

Der Laissez-Faire-Stil ist vergleichbar mit dem antiautoritärem Stil, kann jedoch als noch drastischer angesehen werden. Oftmals ist hierbei die Rede von Vernachlässigung, weil Eltern sich völlig ignorant ihrem Kind gegenüber zeigen, es machen lassen, was es will und ihm keinerlei Hilfestellung bieten. Glücklicherweise kommt dieser Erziehungsstil in Deutschland nicht mehr so häufig vor.

Der demokratische Erziehungsstil ist der am meisten verbreitete und empfehlenswerteste, wenn es um das Thema Kindererziehung geht. Kinder dürfen ihre eigenen Erfahrungen machen, bekommen jedoch Grenzen und Regeln vorgesetzt. Eltern sind Berater, Zuhörer und Lehrer zugleich – fungieren sozusagen als Fels in der Brandung.

 
 

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