Der Kindergarten - Ein wahres Paradies für Kinder: Was Sie über das Leben im Kindergarten wissen sollten!

Der Kindergarten als wahres Kinder-Paradies – Das und mehr sollten Sie als Mutter und Vater über den Kindergarten wissen: Baby-plus-Familie.de informiert umfassend über das Leben eines Kindes im Kindergarten, welche Aktivitäten dort gemacht werden und wie ein schlichtweg normaler Kindergartentag aussieht!

Der Kindergarten - Ein wahres Paradies für Kinder: Was Sie über das Leben im Kindergarten wissen sollten!

Ab einem gewissen Alter interessiert sich der Nachwuchs für Gleichaltrige, spielt gerne mit anderen Personen und erkundet seine Umwelt immer wieder mit großen Augen aufs Neue. Das eigene Kinderzimmer ist nicht mehr wirklich sehr interessant, das Spielzeug der größeren Geschwister wesentlich spannender. Wenn der Wonneproppen ungefähr zwei Jahre alt ist, überlegen sich viele Eltern, ihn in einem Kindergarten anzumelden, wo ihm viele tolle Möglichkeiten geboten werden – von sozialen Kontakten, über lehrreiche Projekte, bis hin zu guter Betreuung durch geschulte Pädagogen: Ein Kindergarten ist genau genommen ein sehr beliebter Ort für Kinder sowie auch eine hilfreiche Institution für berufstätige Eltern.

Kinder im Kindergarten: Wie genau muss ich mir einen Kindergarten vorstellen?

Ein Kindergarten ist eine öffentliche Einrichtung für Kinder verschiedener Altersklassen, in der frühe Bildung weit oben steht. Wenn man von einem Kindergarten spricht, dann meint man heutzutage meist die Bereiche Kinderkrippe für Kleinkinder, die Vorschule und den Hort, die gemeinsam untergebracht sind – wobei die Bereiche klar voneinander abgegrenzt und entsprechende Betreuer vorhanden sind. Eine Kita, wie sie im Volksmund auch genannt wird (Kita= Kindertagesstätte), gehört in einigen Ländern zum Teil des Schulwesens, in Deutschland und Österreich jedoch dient sie der Ergänzung der Erziehung, die ja sonst vorrangig in der Familie stattfindet. Mit rund drei Jahren gehen die meisten Kinder das erste Mal in den Kindergarten, wobei das Aufnahmealter von Land zu Land unterschiedlich ist. Abhängig vom Berufsleben der Eltern, gibt es die Kinderbetreuung auf Teilzeit, als verlängertes Vormittagsangebot und ganztägig.

Kindergartenkinder im Kinder-Paradies: Ein Kindergarten ist bunt und laut, genauso wie es kleine Kinder lieben. Es gibt viele Spielecken, Bücher und große kindgerechte Bereiche im Freien, wo bei schönem Wetter getobt werden kann. Jedem Erzieher ist eine kleine Gruppe Kinder zugeteilt, für die er während der Zeit verantwortlich ist. Im Kindergarten werden die Kinder optimal versorgt, bekommen Frühstück und Mittagessen und dürfen an vielen lehrreichen Kreativstunden teilnehmen. Manchmal werden auch größere Ausflüge in Gruppen unternommen.

Kindergartenkinder im Kinder-Paradies: Vor- und Nachteile eines Kindergartens

Für viele Kinder, die das erste Mal einen Kindergarten betreten, ist das Ablösen von der Mutter sehr schwierig. Oftmals ist die Bindung zur Mama in den ersten Lebensjahren so stark ausgeprägt, dass es einem buchstäblich das Herz zerreißt, wenn man den weinenden Wonneproppen zurücklassen muss. Dabei ist dieser Ablöseprozess sehr wichtig für die weitere Entwicklung des Kindes. Ein Kindergarten ist hierbei sehr hilfreich, denn schnell wird das Kind abgefangen, vergisst seinen Schmerz ziemlich schnell und erfährt ausreichend Ablenkung.

Im Kindergarten wird das Sozialverhalten der Kinder bzw. Kindergartenkinder sehr gut gefördert, denn sie leben nun in einer größeren Gruppe, müssen lernen zu teilen und mit anderen zu spielen. Es werden Freundschaften geschlossen, sich gegenseitig inspiriert und voneinander gelernt.

Nirgends gibt es mehr und abwechslungsreichere Spielgeräte wie in einem Kindergarten – für Kinder natürlich das absolute Paradies, denn hier können sie sich so richtig ausleben und das Wort „Langeweile“ kommt wohl eher nicht auf. Neben den zahlreichen Spielsachen sind aber auch Lehrmittel, wie Bücher, und Utensilien, die die Kreativität des Kindes fördern, immer vorhanden.

Es gibt viele Betreuer mit ganz unterschiedlichen Interessen und Talenten, die den Kindern eine Menge vermitteln können und verschiedene Projekte anbieten. Zu Hause ist es nur die Mama, die versucht, das Kind auf Trab zu halten; im Kindergarten gibt es gleich mehrere Pädagogen, die es fast immer schaffen, das Interesse der Kinder zu wecken.

Obwohl der Kindergarten an sich eine hervorragende Sache ist, gibt es diesbezüglich jedoch auch einige negative Aspekte. So sind die Kosten oftmals sehr hoch und es müssen natürlich die Öffnungszeiten strikt eingehalten werden. Voll berufstätige Eltern können also nicht einfach Überstunden machen oder ihr Kind viel zu früh im Kindergarten abliefern.

Kritisiert wird häufig der schlechte Umgang im Kindergarten, der sich schnell auf das Familienleben überträgt. Kinder lernen voneinander und ahmen vieles nach. Neigt nun ein Kind zu Verhaltensauffälligkeiten, schlechten Manieren oder einem schroffen Umgangston, so überträgt sich das vermehrt auf die anderen Kinder der Gruppe, die dieses Verhalten nachahmen und auch oft belustigend finden.

Viele Kindergärten sind überfüllt, sodass ein Betreuer oftmals gleich ein Dutzend Kinder zu betreuen hat. Auf individuelle Probleme kann daher nicht immer wirklich eingegangen werden und die Fürsorge jedes einzelnen Wonneproppens kommt in den Augen der Eltern oftmals sogar zu kurz.

Ein Kindergarten ist ein echter Bazillen-Herd und es kommt nicht selten vor, dass Kinder sich häufig untereinander anstecken. Zu Hause sind die Kleinen eher behütet, im Kindergarten ist die Ansteckungsgefahr hinsichtlich häufiger Kinderkrankheiten gleich dreifach so hoch.

So erleben Kindergartenkinder einen Tag im Kindergarten

Die meisten Kindergärten öffnen ihre Pforten um 7 Uhr früh. Eltern bringen ihren Nachwuchs direkt in den Kindergarten und stellen sicher, dass die Ankunft von den Betreuern auch vernommen wurde. Oftmals müssen die kleinen Kinder sich selbst vorstellen und somit zeigen, dass sie nun vor Ort sind. Bis alle zu erwartenden Kindergartenkinder eingetroffen sind, dürfen die anderen ihre Zeit bis zum Frühstück für das freie Spiel nutzen.

Meist gibt es um 8:30 Uhr Frühstück. Davor wird in vielen Tagesstätten noch ein kleiner Begrüßungskreis gemacht, in dem die Kinder ein Lied singen und ihre Freunde begrüßen. Anschließend wird ausgiebig gefrühstückt.

Der Vormittag besteht aus verschiedenen pädagogischen, altersgerechten Angeboten, wie basteln, Geschichten erzählen, vorlesen, gemeinsame Spiele spielen oder gar größere Ausflüge unternehmen. Schon im Vorfeld werden die meisten Projekte für die Kinder geplant und angekündigt, sodass sie sich darauf freuen können. Die Pädagogen sind sehr qualifiziert und wissen, welche Aktivitäten in welchem Alter angebracht sind und Freude bereiten. Gerade zu besonderen Anlässen, wie Muttertag, Halloween oder dem Laternenumzug, werden spezielle Utensilien gebastelt, die die Kinder dann stolz ihren Eltern präsentieren können. Auch bei der Gestaltung des eigenen Kindergartens helfen die Kleinen gerne mit. Nur durch ihre Kreativität und Lebensfreude wirkt ein Kindergarten ja so bunt und einladend!

Um 12 Uhr ist Mittagszeit; anschließend halten einige Kinder (je nach Bedarf) einen Mittagsschlaf, während die anderen unter Aufsicht draußen oder in der Spielecke frei spielen dürfen.

Die Abholzeit richtet sich nach den Eltern. Einige Kindergärten bieten eine Betreuung bis um 20 Uhr an, was jedoch meist die Ausnahme ist. Gegen spätestens 17 Uhr werden die meisten Kinder von ihren Eltern oder anderen Berechtigten abgeholt. Mit der Verabschiedung vom Erzieher endet dann der tollen Tag im Kindergarten.

 
 

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