Ringelröteln bzw. Röteln bei Kindern – Alles rund um Symptome, Verlauf und Behandlung von Ringelröteln

Kinderkrankheit Ringelröteln bzw. Röteln – Alles was Sie über Röteln bei Kindern wissen sollten: Baby-plus-Familie.de ist Ihr ganz persönlicher Ratgeber in Sachen Kinderkrankheiten und informiert Sie umfassend über Symptome, den Verlauf sowie die Behandlung von Röteln bzw. Ringelröteln!

Ringelröteln bzw. Röteln bei Kindern – Alles rund um Symptome, Verlauf und Behandlung von Ringelröteln

Es gibt Krankheiten, die bekommt ein Mensch nur ein einziges Mal im Leben – dann ist er dagegen immun. Da man meist als Kind daran erkrankt, werden sie auch als Kinderkrankheiten bezeichnet. Windpocken, Masern, Mumps und auch Röteln bzw. Ringelröteln gehören zu solchen Kinderkrankheiten und kommen eigentlich in jeder Familie vor. Ringelröteln sind im Gegensatz zu einigen anderen Krankheiten eher als harmlos einzustufen, dennoch brauchen kranke Kinder immer eine gute Pflege und Behandlung, um schnell zu genesen.

Röteln und Ringelröteln: Was ist typisch für diese Kinderkrankheiten?

Der Unterschied zwischen den beiden Kinderkrankheiten Röteln und Ringelröteln liegt lediglich darin, dass sie von zwei verschiedenen Viren verursacht werden. Für Röteln ist der sogenannte Rubella-Virus verantwortlich, Ringelröteln hingegen werden durch den Parvovirus übertragen. Während es bei einer Rötel-Erkrankung zu großflächigen Hautausschlägen kommen kann, zeigt sich bei einer Erkrankung mit Ringelröteln ein eher ringartiger Ausschlag, der von der Form eher einem Schmetterling gleicht.

Bei beiden Kinderkrankheiten handelt es sich um eher harmlose Krankheiten, die oftmals sogar keine Beschwerden auslösen und lange unbemerkt bleiben. Meistens erkranken Kinder im Alter von 5 bis 15 Jahren, wobei es auch Erwachsene treffen kann, wenn sie in Kinderjahren noch nicht daran erkrankt sind. Übertragen werden Röteln und Ringelröteln durch Tröpfchen, das heißt, schon das Miteinander-Sprechen könnte zu einer Infektion führen. Auch Körperkontakt und das gemeinsame Benutzen und Anfassen von Objekten löst nicht selten die Krankheiten Röteln und Ringelröteln aus. Die Gefahr der Ansteckung ist also enorm hoch, besonders in größeren Institutionen, wie Kindergärten oder Schulen. Oftmals spricht man sogar von regelrechten Epidemien, denn wenn erst einmal ein Kind erkrankt ist, ist die Wahrscheinlichkeit, dass viele weitere erkranken, sehr hoch. Die Inkubationszeit beträgt bei Ringelröteln 4 bis 20 Tage, bei Röteln sind es 14 bis 21 Tage.

Ringelröteln bleiben häufig unbemerkt, denn nicht immer tauchen Symptome auf, die auf diese Krankheit schließen lassen. Einige Kinder zeigen grippeähnliche Symptome und einen girlandenförmigen Hautausschlag, der sich zunächst im Gesicht bemerkbar macht und sich dann über den gesamten Körper ausbreitet. Kinder leiden nicht unbedingt darunter, fühlen sich anfangs vielleicht ein wenig müde und schlapp. Eine Behandlung der Ringelröteln ist in den meisten Fällen nicht nötig, lediglich die eventuellen Begleitsymptome können mit Medikamenten gelindert werden.

Auch gegen Röteln gibt es keine spezielle Therapie; eine eindeutige Diagnose kann nur mittels eines Bluttestes gemacht werden, obwohl die Symptome hier auffälliger sind. Kinder, die an Röteln erkranken, leiden manchmal an einer Bindehautentzündung der Augen, haben angeschwollene Lymphdrüsen und leichtes Fieber. Der Ausschlag macht sich zunächst hinter den Ohren bemerkbar und überzieht später den ganzen Körper. Dennoch ist es keine Krankheit, die absolute Bettruhe vorsieht und Kindern das Leben schwer macht.

Röteln und Ringelröteln: Vorsorge und Behandlung von Röteln bei Kindern

Die Kinderkrankheit Röteln ist in den letzten Jahrzehnten immer seltener geworden, denn viele Eltern lassen ihre Kinder bereits früh impfen, sodass diese nicht daran erkranken können. Gegen Ringelröteln gibt es keine Impfung, aber wie bereits erwähnt, ist diese Krankheit nicht unbedingt gefährlich und verläuft relativ harmlos. Dennoch brauchen kranke Kinder immer viel Zuwendung und Pflege ihrer Eltern. Sie fühlen sich vielleicht nicht wirklich „krank“, aber brauchen das Gefühl, dass Menschen da sind, die in der Not helfen und sich um sie kümmern. Hausmittel, speziell gegen Röteln und Ringelröteln, gibt es nicht. Gegen den Hautausschlag kann eine mildernde Creme aufgetragen werden; andere Begleiterscheinungen, wie Schnupfen und Fieber, können mit gewöhnlichen Mitteln gelindert werden. Ein krankes Kind sollte viel trinken, damit der Wasserhaushalt des kleinen Körpers nicht aus dem Gleichgewicht gerät.

 
 

Themen dieses Artikels



Interessante Bücher zu diesem Thema