Trotzphase bei Kleinkindern - Eine Herausforderung für Eltern: Wissenswertes zur Kleinkind-Trotzphase!

Wenn Kleinkinder trotzen bzw. trotzig werden ... – Damit Sie die Trotzphase Ihres Kindes gut bewältigen können, präsentieren wir von Baby-plus-Familie.de einige hilfreiche Tipps und Anregungen. Erfahren Sie alles über die allgemeine Trotzphase bei Kleinkindern, ab wann die sogenannte Kleinkind-Trotzphase beginnen kann und wie man sich als Mutter bzw. Vater dabei verhält.

Trotzphase bei Kleinkindern - Eine Herausforderung für Eltern: Wissenswertes zur Kleinkind-Trotzphase!

Mit dem zweiten Lebensjahr des Nachwuchses beginnt für viele Eltern eine sehr nervenaufreibende Zeit, denn das Kind befindet sich nun in der sogenannten Trotzphase, die wahrlich nicht immer leicht zu handhaben ist. Da ist es nicht ungewöhnlich, dass der Sohn an der Supermarktkasse einen tobenden Wutanfall bekommt oder die kleine Tochter sich daheim trotzig auf den Boden schmeißt, weil ihr etwas nicht in den Kram passt. Für Eltern ist diese Zeit oftmals eine große Herausforderung, für Kleinkinder beinhaltet sie jedoch viele Lernprozesse, die für den weiteren Lebensweg von großer Bedeutung sind. Erfahren Sie mehr über die Kleinkind-Trotzphase und kommen Sie einfach mit uns mit: Wir von Baby-plus-Familie.de informieren Sie umfassend über die Trotzphase bei Kleinkindern!

Wenn Kleinkinder trotzen: Was Sie über die Trotzphase bei Kleinkindern wissen sollten!

Kleinkinder sind sehr ungeduldig, haben nur wenig Ausdauer und können sich nicht wirklich immer verständlich machen. Die Eltern haben das Sagen, setzen Grenzen und treffen sämtliche Entscheidungen, die das Kind betreffen. Dies gefällt einem zweijährigen Kleinkind natürlich nicht, weil es sich sehr eingeschränkt fühlt und seinen eigenen Kopf durchsetzen möchte. Es beginnt also zu trotzen und versucht seinen kindlichen Selbstbehauptungswillen in allen möglichen Situationen durchzusetzen. Die sogenannte Trotzphase bei Kleinkindern geht meist mit Wutausbrüchen einher, die über mehrere Stunden andauern können. Einige Kinder sind nur für einen kurzen Zeitraum bockig und wütend, andere können über längere Zeit kaum beruhigt werden und machen ihren Eltern das Leben schwer. Sie schreien, weinen, sind sogar frech und gewaltbereit.

Ein solcher Wutanfall kann ganz plötzlich auftreten, wenn das Kleinkind zum Beispiel seinen Willen nicht bekommt oder es ein deutliches “Nein!” seiner Eltern vernimmt. Meist beginnen sie zu weinen, bekommen einen hochroten Kopf und tun genau das Gegenteil von dem, was sie tun sollen. Sie sind wütend und versuchen mit ihrem trotzigen Verhalten die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, um dann letztlich doch den Willen durchsetzen zu können.

Alles über die Kleinkind-Trotzphase: Wie Eltern sich verhalten sollten…

Die Kleinkind-Trotzphase ist ein wichtiger Entwicklungsschritt im Leben eines Kleinkindes und gehört einfach dazu. Eltern sollten also keine Angst haben, dass ihr Sprössling besonders gewaltbereit oder schwierig zu erziehen ist, wenn er zwischen zwei und vier Jahren öfter mal einen Wutanfall bekommt. Das ist völlig normal und trifft jede Familie - die eine mehr, die andere weniger. Das Kind lernt mit jedem Trotzanfall dazu, übt, sich in der Welt der Erwachsenen zu behaupten und überschreitet nicht selten Grenzen, die von den Eltern gesetzt wurden.

Eltern sollten dieses Verhalten nicht unbedingt hart bestrafen, sondern ihrem Nachwuchs möglichst viel Selbstständigkeit und Freiheit lassen. Natürlich ist es wichtig, Schranken aufzuweisen und Regeln zu haben, aber es ist auch völlig in Ordnung, wenn das Kind damit nicht immer einverstanden ist. Nur so lernt es, diese Regeln zu verstehen und kann sich später mit ihnen anfreunden und sie einhalten. Auf keinen Fall sollten Wutanfälle des Kindes mit Gewalt gelöst werden, sondern vielmehr mit Geduld und Ruhe. Ablenkung heißt in den meisten Fällen das Zauberwort und wirkt oftmals Wunder. Wenn das Kleinkind also unentwegt trotzt, sollten sich Eltern gar nicht lange mit dem Auslöser bzw. Grund des Trotzes auseinandersetzen, sondern ihren Nachwuchs ablenken. Die Wut wird schnell verfliegen und niemand ist mehr nachtragend.

 
 

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