Unser Kleinkind: Optimale Erziehung und Kleinkind-Entwicklung unseres kleinen Sprösslings!

Das Kleinkind, dessen Entwicklung und Erziehung – erfahren Sie alles, was Sie über das Kleinkind sowie dessen Entwicklungsfortschritte wissen müssen: Baby-plus-Familie.de berät über die optimale Erziehung von Kleinkindern und bedeutende Aspekte der allgemeinen Kleinkind-Entwicklung!

Unser Kleinkind: Optimale Erziehung und Kleinkind-Entwicklung unseres kleinen Sprösslings!

Ist der kleine Wonneproppen erstmal aus dem Babyalter herausgewachsen, ist es für Eltern gar nicht immer so leicht, mit ihm umzugehen. Das Kleinkind hat nun seinen eigenen Kopf, weiß sich gut durchzusetzen und kann auch seine Eltern meist hervorragend einschätzen. Zudem kann es seine Welt nun selbstständig erkunden, interessiert sich für viele Dinge und entwickelt mit jeder Woche neue Fähigkeiten, die für den weiteren Lebensweg von großer Bedeutung sind. Für Eltern heißt es nun nicht mehr: Baby schaukeln und Fläschchen geben, sondern das Kleinkind bestmöglich auf ein eigenständiges Leben vorzubereiten, es zu erziehen und ihm wichtige Dinge zu lehren. Baby-plus-Familie.de informiert über wichtige Aspekte, die Sie über Kleinkinder wissen sollten, gewährt einen Einblick in die Erziehung von Kleinkindern sowie die Kleinkind-Entwicklung und berät über weitere essentielle Belange im Hinblick auf Kleinkinder.

Kleinkind-Entwicklung unter der Lupe: Wenn das Baby zum Kleinkind wird…

Bis zu vier Wochen nach der Geburt bezeichnet man das neue Familienmitglied als Neugeborenes, die darauffolgenden Monate nennt man es Säugling und vom Zeitpunkt des ersten Geburtstages bis zum dritten Lebensjahr wird es als Kleinkind bezeichnet. Die Entwicklung von Kleinkindern bzw. Kleinkind-Entwicklung ist enorm und es zeigen sich neben den vielen körperlichen Veränderungen vor allem zahlreiche geistige Entwicklungsschübe, die für die Zukunft bedeutend sind.

Mit rund 13 Monaten finden die meisten Kleinkinder großen Gefallen daran, mit Mama oder Papa an der Hand herumzulaufen. Sie sind stolz darauf, dass sie auf ihren eigenen Füßen die Umwelt erkunden können und können es kaum erwarten, endlich ganz alleine durch die Wohnung zu spazieren. Auch die ersten Worte fallen in dieser Zeit und das gemeinsame Essen mit der ganzen Familie wird immer mit großer Begeisterung in Angriff genommen. Schon vier Wochen später wissen Kleinkinder recht gut mit dem Löffel umzugehen, auch wenn gerne mal etwas daneben geht. Sie können sich nun schon besser auf ihren eigenen Beinen fortbewegen und beginnen alles zu erforschen, was ihnen davor verwehrt geblieben war.

Die Monate 15 bis 18 sind durch Nachahmung geprägt. Alles, was große Kinder machen, wird imitiert – Alles was große Kinder haben, möchte das Kleinkind natürlich auch. Die kreative Phase des Nachwuchses beginnt und es wird gerne gemalt und gebastelt. Eltern sollten sich vor den tobenden Wutanfällen ihrer Kinder in Acht nehmen, die in dieser Zeit wohl vermehrt auftreten könnten.

Bereits mit 18 Monaten können erste Treppenstufen überwunden werden, Kleinkinder werden sichtlich selbstständiger und setzen auch gerne mal ihren Kopf durch. Sie wissen mit vielen Objekten korrekt umzugehen, ziehen sich selbst gerne die Kleidung aus, haben einen Wortschatz von zirka zehn bis 15 Wörtern und sind in der Lage, erste 2-Wort-Sätze, wie u.a. “Trinken haben”, auszusprechen. Sie verstehen auch Anweisungen ihrer Eltern mittlerweile ganz gut, befolgen sie jedoch nicht immer gerne.

Ist das Kleinkind erst einmal zwei Jahre alt, so plappert es sicherlich viel und gerne. Mittlerweile kennen Kleinkinder in diesem Alter tausende von Wörtern und haben einen Wortschatz von bis zu 300 unterschiedlichen Wörtern, die sie problemlos anwenden können. Die meisten Kinder können nun alleine essen, möchten alltägliche Dinge, wie das Naseputzen, auf die Toilette gehen oder Anziehen, selbst erledigen und bauen erste enge Beziehungen zu Personen auf. Es wird ganz klar gemacht, was und wen sie mögen und was ihnen gar nicht passt.

Die Kleinkind-Entwicklung unter der Lupe: Der berühmte Entwicklungspsychologe Jean Piaget nennt diese Kleinkindphasen einerseits die Stufe der sensu-motorischen Intelligenz, weil sich Kleinkinder sehr intelligent an ihre Umwelt anpassen, andererseits die Stufe des symbolischen Denkens, in der Kleinkinder ihre Sprache als bedeutendes Mittel zur Kommunikation entdecken und Objekten bestimmte Begriffe zugeordnet werden können.

Die richtige Erziehung von Kleinkindern

Bis in den 60er-Jahren standen Begriffe, wie Disziplin, Pflichten und Gehorsam, sehr weit oben, wenn es um die Erziehung von Kleinkindern ging. Dieser autoritäre Erziehungsstil wurde später von einem antiautoritären Stil abgelöst, in dem Selbstverwirklichung und Emanzipation der Kinder weit im Vordergrund standen. Welcher nun der richtige Erziehungsstil ist, ist nur schwer auszumachen und liegt ganz bei den Eltern selbst. Dabei wird heute kaum mehr wirklich streng autoritär erzogen, sondern vielmehr auf eine demokratische Erziehung gesetzt, in der Eltern und Kleinkinder partnerschaftlich und kooperativ miteinander umgehen. Kinder sollten keinesfalls die Erziehung übernehmen, aber Eltern auch nicht übermäßig dominant sein und ihren Nachwuchs sämtliche Freiräume nehmen und häufig sanktionieren.

Gemeinsame Regeln und Gesetze, an die sich sowohl Kleinkinder als auch Erwachsene halten müssen, fördern die Selbstständigkeit der Sprösslinge und helfen dabei, soziales Verantwortungsbewusstsein zu entwickeln. Eltern haben immer eine Vorbildfunktion, sollten die Erziehung keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen und nach dem Motto “Laissez-Faire” handeln.

Wärme, Akzeptanz und emotionale Zuwendung sind wichtige Aspekte, wenn es darum geht, den Nachwuchs zu erziehen. Natürlich sind auch Bestrafungen und Zurechtweisungen Bestandteil einer guten Erziehung, wobei sich diese eher in Grenzen halten sollten. Kleinkinder sollten ihre Freiräume bekommen, damit sie zu eigenständigen und selbstbewussten Persönlichkeiten heranwachsen können, aber müssen auch wissen, was es heißt, Grenzen gesetzt zu bekommen. Trotzphasen und Wutanfälle gehören im Kleinkindalter genauso dazu, wie der Aufbau enger Bindungen und das Interesse an vielen Neuheiten im Leben – Eltern sollten sich darauf einstellen, geduldig mit ihren Kindern zu sein und sich vor allem für ihren Sprössling mit all seinen Fähigkeiten und Eigenschaften zu interessieren. 

 
 

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