Die Vorschule als optimale Vorbereitung auf den normalen und geregelten Schulalltag: Wir klären auf!

Wenn Kinder noch nicht reif für die Schule bzw. Grundschule sind, haben Eltern die Möglichkeit, ihre Kinder eine sogenannte Vorschule besuchen zu lassen. Diese dient genau genommen als optimale Vorbereitung auf den normalen Schulalltag. Baby-plus-Familie.de gewährt Eltern einen interessanten Einblick in die Vorschule und erklärt, was Kinder dort lernen und wie sie auf den Schulbetrieb vorbereitet werden.

Die Vorschule als optimale Vorbereitung auf den normalen und geregelten Schulalltag: Wir klären auf!

Die Vorschule dient in Deutschland und auch in vielen anderen Ländern zur Vorbereitung auf schulische Leistungen. Kinder, die kurz vor dem Schuleintritt stehen, werden in der Vorschule langsam mit dem Schulalltag vertraut gemacht, müssen lernen, was es heißt, diszipliniert zu sein und wie ein Schultag so abläuft. Meistens ist die Vorschule im Kindergarten integriert, wird jedoch als separate Institution angesehen, die auch räumlich vom Kindergarten abgetrennt ist. Es liegt ganz im Ermessen der Eltern, ob ihr Kind die Vorschule besuchen soll oder nicht, wobei ein Großteil der Erzieher und auch Lehrer den Gang dorthin wärmstens empfehlen.

Die Vorschule: Optimale Vorbereitung auf den geregelten Schulalltag

Nicht jedes Kind, welches sich im schulfähigen Alter befindet, ist auch gleich reif für die Institution Schule. Vielleicht ist es einfach noch sehr verspielt, hat Schwierigkeiten damit, still zu sitzen und kann sich noch nicht gut konzentrieren. Dann sollten Eltern überlegen, ob sie ihren Sprössling nicht noch etwas Zeit geben und erst im nächsten Jahr einschulen. Es gibt aber auch Kinder, die bereits in sehr jungen Jahren besonders diszipliniert und leistungsstark sind, jedoch noch nicht das schulfähige Alter haben, sodass auch sie noch mindestens ein Jahr warten müssen, um die Schulbank drücken zu dürfen. In der Vorschule kann genau festgestellt werden, inwieweit die Kinder reif für den Schulalltag sind und ob ihre Leistungen ausreichen, damit sie in der Lage sind, auch in der Schule Erfolge zu erzielen.

In der Vorschule bekommen die Kleinen zwar keine Hausaufgaben, müssen auch nicht stundenlang dem Lehrer lauschen oder Diktate schreiben, jedoch wird ein Vorschultag in gewissen Punkten dem eines Schultages angeglichen, sodass die Kinder wissen, was in naher Zukunft auf sie zukommt.

Vorschule – Die „kleine“ Schule vor der „richtigen“ Schule

Den Erziehern kommt in gewisser Weise die Rolle des Lehrers zu. Er macht mit den Vorschülern Übungen in vielen Fachbereichen (Mathematik, Deutsch, Sachkunde, Religion etc.), sorgt dafür, dass Aufgaben sorgfältig und konzentriert ausgeführt werden und die Kinder gut miteinander umgehen. Natürlich dürfen sie auch spielen und toben, haben jedoch einen etwas anspruchsvolleren Tag als Kindergartenkinder, die vorwiegend mit Spielen beschäftigt sind.

Die Vorschule dient auch als hervorragende Integrationshilfe für Kinder nicht-deutscher Herkunft. Nicht selten sind Sprachbarrieren und Integrationsprobleme ausländischer Kinder Grund dafür, dass sie als noch nicht schulreif eingestuft werden. Um diesen Kindern den Eintritt in den geregelten Schulalltag zu erleichtern, ist die Vorschule eine optimale Vorbereitung, um Isolation und Lernschwächen von Vornherein zu verhindern. Man kann außerdem auf individuelle Bedürfnisse und Probleme der Vorschüler eingehen und an Schwächen arbeiten.

 
 

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