Die Geburt - Schwangerschaft hautnah erleben: Wir beraten rund um Geburt, Geburtstermin und Entbindung!

Die Geburt – Unser Baby kommt: Baby-plus-Familie.de informiert rund um Schwangerschaft und Geburt sowie die Vorbereitung auf den Kreißsaal – Wir sind also Ihr Ratgeber in Sachen Geburt, Wehen, Geburtstermin und Entbindung!

Die Geburt - Schwangerschaft hautnah erleben: Wir beraten rund um Geburt, Geburtstermin und Entbindung!

Die Geburt ist wohl für jede Frau etwas ganz Besonderes und ein unvergessliches Erlebnis im Leben. Alle Schmerzen, Ängste und Sorgen sind plötzlich weg, wenn das Baby auf der Brust liegt und seiner Mama nun direkt in die Augen gucken kann. Doch bevor es soweit ist, sind viele Entscheidungen und Vorbereitungen zu treffen, die dazu beitragen, dass die Entbindung entspannter und besser ablaufen kann. Frauen sollten nicht nur passiv an der Geburt mitbestimmen, sondern vorab aktiv entscheiden, wie, wo und wann die Geburt ihres Kindes stattfinden soll – wobei das mit dem “wann” gar nicht immer so leicht ist.

Ganz gelassen in den Kreißsaal: Frauen sollten auf die Geburt gut vorbereitet sein!

Die Geburt ist ein einprägsames Erlebnis, welches gut durchdacht sein sollte. Bereits beim ersten Besuch beim Frauenarzt wird im Mutterpass der voraussichtliche Geburtstermin notiert, der in den ersten Schwangerschaftswochen jedoch noch mal korrigiert werden kann, wenn das Baby im Mutterleib zu klein oder schon sehr groß ist. Dieser Termin begleitet die werdende Mutter durch die gesamte Schwangerschaft. Natürlich gibt es immer wieder Abweichungen: Das Baby hat es entweder besonders eilig oder fühlt sich in der warmen Gebärmutter zu wohl, um geboren zu werden. Bis zu zehn Tage kann der Geburtstermin von der tatsächlichen Geburt abweichen, was gerade bei Erstgebärenden nicht ungewöhnlich ist.

Es ist wichtig, dass sich werdende Mütter entscheiden, wo ihr Baby auf die Welt kommen soll. Es gibt zahlreiche Geburtskliniken, in denen Gebärende bestens versorgt werden, aber auch Hausgeburten, die durch qualifizierte Hebammen unterstützt werden, sind nicht selten. Wichtig ist, dass sich die Schwangere schon bei der Entscheidung und eventuellen Besichtigung einzelner Kliniken sicher ist und sich in der doch ungewohnten Umgebung geborgen fühlt. Heutzutage bieten viele Kliniken und auch gynäkologische Praxen mit Schwerpunkt Geburtshilfe informative Informationsabende an, die von werdenden Müttern gerne besucht werden.

Geburt und Geburtstermin: Wie soll mein Kind zur Welt kommen?

Hat man sich erstmal für eine Klinik entschieden, so sollte bereits einige Wochen vor der Geburt der Klinikkoffer bereit stehen. Schließlich weiß man ja nicht, wie eilig es der Nachwuchs hat, endlich auf die Welt zu kommen. Auch über die Art der Geburt sollte sich die Frau profunde Gedanken gemacht und sich vom Frauenarzt oder der Hebamme gegebenenfalls beraten lassen haben. Es gibt nämlich verschiedene Geburtspositionen, die ganz unterschiedlich zum Einsatz kommen.

Die am häufigsten gewählte Position, um das Kind zu gebären, ist die liegende Position. Sie ist für die Mutter sehr entspannend und auch für Ärzte und Hebammen praktisch, weil sie den Geburtsvorgang problemlos überblicken und schnell eingreifen können. Die Gebärende kann nach Bedarf Ruhepausen einlegen und sich im Bett entspannen.

Einige Frauen hingegen bevorzugen die Geburt im Stehen. Grund dafür ist, dass das Baby durch die aufrechte Haltung schneller nach unten rutscht und einen enormen Druck auf die Vagina ausübt. Meist muss in diesem Fall kein Dammschnitt gemacht werden. Auch die Atmung ist im Stehen etwas leichter.

Der Gebärstuhl ähnelt dem Stuhl beim Gynäkologen und ist für viele Frauen sehr entspannend. Für Ärzte ist diese Art der Geburt vorteilhaft, denn sie befinden sich sozusagen auf Augenhöhe mit dem Ankömmling und können schnell eingreifen.

Die Wassergeburt ist eine sehr häufig gewählte Geburtsart, wobei das schön warme Wasser auch oftmals nur als Zwischenstation dient. Es entspannt und verringert das Schmerzempfinden vieler Frauen.

Letztlich liegt es im Ermessen der werdenden Mutter, welche Position sie bevorzugt. Einige Frauen haben ein sehr großes Schmerzempfinden und liegen vielleicht mehrere Stunden in starken Wehen, andere wiederum sind eher unverkrampft und lassen alles auf sich zukommen. Es ist ratsam, vor der Geburt einen Geburtsvorbereitungskurs zu besuchen, um Klarheit über den Ablauf und die Art der Entbindung zu bekommen.

Ganz egal, für welche Art der Geburt Sie sich nun entscheiden – der Ablauf ist immer derselbe. Zunächst kommt es zur sogenannten Eröffnungsphase, das heißt, der Muttermund dehnt sich langsam und die Wehen setzen in regelmäßigen Abständen ein. In der Übergangsphase werden diese Wehen intensiver, denn das Kind rutscht nun in die richtige Position, um geboren zu werden. Die Endphase wird auch als Austreibungsphase bezeichnet, denn nun muss die Frau pressen und das Kind zur Welt bringen. Die vierte und letzte Phase ist die Nachgeburtsphase, welche von einem überwiegenden Teil der frisch gebackenen Mamas kaum mehr wahrgenommen wird. In dieser Phase wird die Plazenta ausgestoßen, der Dammschnitt versorgt und abschließende vaginale Untersuchungen gemacht.

Geburt bzw. Entbindung: Kaiserschnitt oder natürliche Geburt?

Heutzutage entscheiden sich viele werdende Mütter für einen Kaiserschnitt, obwohl er medizinisch nicht unbedingt notwendig ist – vielleicht ist es die Angst vor der Geburt oder auch reine Bequemlichkeit. Ein Kaiserschnitt hat den Vorteil, dass die Geburt völlig schmerzfrei abläuft. Die Mutter wird lokal betäubt und bekommt selbst kaum etwas vom Geschehen mit. Das persönliche und überwältigende Geburtserlebnis, das Frauen bei natürlichen Geburten zuteil wird, geht bei einem Kaiserschnitt jedoch völlig verloren.

Oftmals sind frisch gebackene Mütter nach dem operativen Eingriff eines Kaiserschnitts sehr geschwächt und können sich nicht wirklich auf den Nachwuchs einlassen und es umsorgen. Sie müssen auch länger im Krankenhaus verbringen und haben im Anschluss nicht weniger starke Schmerzen, als Mütter, die auf natürlichem Wege entbunden haben. Ein Kaiserschnitt geht dafür relativ schnell und das Baby ist binnen weniger Minuten auf der Welt, während sich eine natürliche Geburt lange hinziehen kann. Beide Geburtsarten haben ihre Vor- und Nachteile – und  es liegt ganz bei der Frau selbst, welche Variante sie bevorzugt.

Rund sechs bis acht Wochen befindet sich die frisch gebackene Mutter nach der Geburt im Wochenbett, das heißt, sie erholt sich von den Strapazen der Schwangerschaft und der vollzogenen Geburt. Alle schwangerschaftsbedingten körperlichen Veränderungen gehen in dieser Zeit zurück, die Muttermilch bildet sich und Geburtsverletzungen sowie Narben können heilen. Nun beginnen die ersten schönen Wochen mit dem neuen Familienmitglied.

 
 

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