Geburt per Kaiserschnitt: Alles rund um den Kaiserschnitt – Ablauf, Schmerzen, Vollnarkose und vieles mehr!

Wenn eine natürliche vaginale Geburt nicht möglich ist, gebären viele Frauen per Kaiserschnitt. Wir informieren Sie umfassend rund um eine Geburt per Kaiserschnitt. Erfahren Sie also alles Wissenswerte rund um Ablauf, Schmerzen, Vollnarkose und vieles mehr.

Geburt per Kaiserschnitt: Alles rund um den Kaiserschnitt – Ablauf, Schmerzen, Vollnarkose und vieles mehr!

Der Kaiserschnitt zählt mittlerweile zu den Routine-Eingriffen und wird häufig sogar auf eigenen Wunsch der werdenden Mutter durchgeführt. Rund 30 Prozent aller in Deutschland geborenen Kinder werden jedes Jahr per Kaiserschnitt geholt – Tendenz steigend. Ein Kaiserschnitt ist dennoch eine größere Operation, die natürlich auch Risiken birgt und mit Schmerzen verbunden ist. Während Frauen, die ihre Kinder auf natürlichem Wege gebären, schon kurz nach der Geburt wieder relativ fit sind, sind frisch gebackene Mütter nach einem Kaiserschnitt meist länger erschöpft und in den ersten Tagen nach der Entbindung auf Hilfe angewiesen. Wenn Sie mehr über die Geburt per Kaiserschnitt erfahren möchten, dann kommen Sie einfach mit uns mit: Bei uns auf Baby-plus-Familie.de erfahren Sie alles Wissenswerte rund um Ablauf, Schmerzen, Vollnarkose und mehr.

Vor dem Kaiserschnitt: Die Zeit vor dem Kaiserschnitt unter der Lupe!

Viele Frauen möchten oder müssen ihr Baby mittels Kaiserschnitt auf die Welt bringen, denn oftmals ist die Angst vor den Geburtsschmerzen zu groß oder das Kind liegt ungünstig, sodass eine vaginale Geburt nicht möglich ist. Die werdende Mutter wird dann bereits einige Wochen vor dem eigentlichen Geburtstermin zu einem Beratungsgespräch in die entsprechende Klinik eingeladen, über Risiken sowie über Vor- und Nachteile eines Kaiserschnittes aufgeklärt und untersucht. Einen oder zwei Tage vor dem Entbindungstermin wird sie in die Klinik eingewiesen und auf die Operation vorbereitet. In den meisten Fällen darf die Schwangere selbst entscheiden, ob sie eine Vollnarkose oder eben eine PDA (Periduralanästhesie) bevorzugt. Beide Narkosemethoden haben ihre Vor- und Nachteile, über welche ein Anästhesist vorab gründlich aufklärt.

Geburt per Kaiserschnitt: Alles rund um Ablauf, Schmerzen, Vollnarkose und mehr!

Die Operation wird – wie jede andere Operation auch – im entsprechenden OP-Saal durchgeführt, denn die Vitalfunktionen der werdenden Mutter müssen ständig überwacht werden. Wird der Kaiserschnitt mittels Periduralanästhesie durchgeführt, so wird der Epiduralraum der Frau betäubt, sodass sie im Unterleib keinerlei Schmerzen mehr empfindet. Vorteil dieser Methode ist, dass sie während des Eingriffes bei vollem Bewusstsein ist und die Geburt ihres Kindes miterleben kann. Mittels eines Querschnitts an der Schamhaargrenze wird die Bauchdecke geöffnet, anschließend öffnet der Arzt die Gebärmutter und kann das Kind problemlos herausziehen.

Der Partner kann ständig an der Seite seiner Frau sein, Händchen halten und gut zureden. Meist dauert der Eingriff nur wenige Minuten und schon kurz nach Beginn der OP hören die glücklichen Eltern den ersten Schrei ihres Sprösslings. Wenn die Nabelschnur durchtrennt und das Neugeborene vom Kinderarzt durchgecheckt wurde, darf es auch schon bei der Mama auf dem Bauch liegen. Diese Zeit der Zweisamkeit nutzen die behandelnden Ärzte aus, um die Bauchdecke wieder zu vernähen.

Bei einer Vollnarkose befindet sich die werdende Mutter im Tiefschlaf, bekommt von der Operation und Geburt also nichts mit. Vorteil einer Vollnarkose ist, dass sie sofort wirkt, während eine PDA erst nach rund 30-45 Minuten Wirkung zeigt. Muss es also einmal schnell gehen, ist eine Vollnarkose einfacher und sicherer. Nachteil ist, dass das neugeborene Baby nicht sofort bei der Mutter auf die Brust gelegt werden kann und somit das erste wichtige “Bonding” entfällt. 

Während der Operation hat die Frau keine Schmerzen, jedoch muss sie mit Nachwirkungen rechnen. Lässt die PDA nach ungefähr zwei Stunden nach, so können Erschöpfung und Bewegungsbeeinträchtigungen auftreten. Nach einer Vollnarkose sind Mütter sehr erschöpft und in ihrem Wohlbefinden stark beeinträchtigt. Daher ist es immer gut, wenn Familienangehörige und der frisch gebackene Vater sie gut unterstützen. 

 
 

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