Wassergeburt – Die “sanfte” Geburtsmethode: Was Sie über die Geburt im Wasser wissen sollten!

Sie benötigen profunde Informationen rund um die Wassergeburt? – Kein Problem, denn wir von Baby-plus-Familie.de beraten Sie ausführlich im Hinblick auf eine Geburt im Wasser. Holen Sie sich bei uns interessante und wissenswerte Infos über die „sanfte“ Geburtsmethode!

Wassergeburt – Die “sanfte” Geburtsmethode: Was Sie über die Geburt im Wasser wissen sollten!

Die Geburt ist eines der aufregendsten und zugleich anstrengendsten Ereignisse im Leben einer Frau. Oftmals liegt sie stundenlang in den Wehen, hat starke Schmerzen und durchlebt eine emotionale Berg- und Talfahrt, die jedoch schnell vergessen ist, sobald das Baby dann in ihren Armen liegt. Mittlerweile gibt es viele Geburtsmethoden, die der Frau dabei helfen sollen, möglichst entspannt und schmerzschonend ihr Kind auf die Welt zu bringen. Eine besonders häufig gewählte und auch empfohlene Methode ist die Wassergeburt, die seit Mitte der 70er-Jahre in Deutschlands Geburtskliniken vermehrt angeboten wird. Diese besonders “sanfte” Geburtsmethode ist bei Schwangeren sehr beliebt und auch für das Baby sehr angenehm. Wir von Baby-plus-Familie.de informieren Sie über die Wassergeburt und unterziehen für Sie die Vorteile einer Entbindung bzw. Geburt im Wasser einer näheren Beleuchtung.

Die Wassergeburt als sanfte Geburtsmethode

Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich bei dieser Methode um die Geburt im bzw. unter Wasser. Die schwangere Frau nimmt dabei in einer speziellen Geburtswanne Platz, in der konstant Wassertemperaturen von 34 bis 36 Grad herrschen. Die Wanne ist relativ groß und praktisch, sodass die Frau in den Wehen ihre Position häufiger wechseln, sich drehen und mithilfe von Stangen an den Seiten problemlos aufstehen kann. Das Wasser wird durch eine Heizung warm gehalten, sämtliche Vitalfunktionen des Babys – wie bei jeder herkömmlichen Geburt – ständig kontrolliert. Die Schallköpfe zum Abhören der Herztöne des Ungeborenen sind wasserdicht und geben Auskunft über eventuelle Unregelmäßigkeiten der Herzfunktion oder Stress beim Kind.

Die Wassergeburt ist eine sehr sanfte Geburtsmethode, die vor allem bei der Gebärenden Stress abbaut und Schmerzen lindert. Im warmen Wasser benötigt die Frau keine Schmerzmittel und kann sich ihre Kräfte besser einteilen, weil das Wasser den Körper trägt und Bewegungen erleichtert. Auch für das Baby ist eine Wassergeburt mit weniger Stress verbunden, denn es spürt die Entspannung der Mutter und auch die Wärme. Der Partner und auch die Geburtshelfer nehmen neben der Wanne Platz, sind also auch immer in der Nähe und unterstützen die werdende Mutter.

Geburt im Wasser: Weitere interessante Informationen rund um die Wassergeburt

Die Austreibungsphase ist die unangenehmste Phase der Geburt, denn nun ist es Zeit, das Baby herauszupressen. Dabei sollte die Frau stehen, denn so fällt das Pressen leichter. Auch die kühle Luft außerhalb der Wanne regt die Wehen hervorragend an und beschleunigt den Geburtsvorgang. Noch bevor das Baby den ersten Atemzug nehmen kann, fällt es sanft ins Wasser. Es kann also keinesfalls ertrinken, denn durch die Nabelschnur wird es noch ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Anschließend wird es von der Hebamme vorsichtig aus dem Wasser genommen, sodass es seinen ersten Lebensschrei von sich geben kann. Ein Dammschnitt muss während einer Wassergeburt nur selten gemacht werden, denn das warme Nass dehnt die Haut gut und lässt das Baby schnell herausgleiten.

Rund 30 bis 50 Prozent aller Geburten in Deutschland sind Wassergeburten.

Bildquelle: de.wikipedia.org (Urheber: Sébastien Fauvel)

 
 

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