Schwangerschaftsanzeichen richtig interpretiert: Wir klären über wirkliche erste Anzeichen einer Schwangerschaft auf!

Schwangerschaftsanzeichen bzw. Schwangerschaftssymptome allerlei: Baby-plus-Familie.de informiert rund um Schwangerschaftsanzeichen und wie diese richtig zu deuten sind. Erfahren Sie also alles über die echten und wahren Anzeichen einer Schwangerschaft!

Schwangerschaftsanzeichen richtig interpretiert: Wir klären über wirkliche erste Anzeichen einer Schwangerschaft auf!

Eine Schwangerschaft geht mit vielen körperlichen und hormonellen Veränderungen einher. Einige Frauen merken bereits mit der Einnistung der Eizelle in die Gebärmutter, dass sich etwas in ihrem Körper verändert, andere ziehen erst aufgrund typischer Schwangerschaftsanzeichen, wie Übelkeit oder Heißhungerattacken, eine eventuelle Schwangerschaft in Betracht. Viele Frauen wiederum, die einen enormen Kinderwunsch hegen, deuten jede Veränderung und Sonderbarkeit ihres Körpers als ein Zeichen und interpretieren viele vermeintliche Symptome falsch, was später meist zu einer herben Enttäuschung führt. Damit auch Sie etwaige erste Anzeichen einer Schwangerschaft richtig deuten, haben wir von Baby-plus-Familie.de die wichtigsten für Sie übersichtlich zusammengefasst.

Bin ich schwanger oder ist es ein Fehlalarm? – Erste Anzeichen einer Schwangerschaft richtig deuten!

Nicht jede Beschwerde und jedes vermeintliche Schwangerschaftsanzeichen bedeutet auch gleichzeitig, dass man wirklich schwanger ist. Vor allem Frauen, die gerne schwanger wären, bilden sich Symptome häufig ein und legen den plötzlichen Unterleibskrämpfen oder spannenden Brüsten einen enormen Wert bei. Umso größer ist dann meist die Enttäuschung, wenn sich alles nur als Fehlinterpretation herausstellt und keine Schwangerschaft vorliegt.

Wenn bei einer Frau eine Schwangerschaft eintritt, dann verändert sich der gesamte Hormonhaushalt. In den ersten Wochen nach der Befruchtung merken viele Frauen eigentlich noch gar nicht, dass sie schwanger sind, denn das kleine Wesen in der Gebärmutter ist noch lange nicht spürbar. Das Ausbleiben der Periode ist für über 90 Prozent aller Frauen das erste sichere Anzeichen dafür, dass sich etwas in ihrem Leben verändert. Erst dann werden meist wirkliche erste Anzeichen einer Schwangerschaft realisiert, die mit der Zeit verstärkt auftreten können.

Ein erhöhter Stressfaktor und seelischer Druck ist oftmals Auslöser vieler Beschwerden, die häufig falsch interpretiert werden. Die Periode kommt verspätet, man fühlt sich schlapp und hat Bauchkrämpfe – was viele Frauen als erste Schwangerschaftsanzeichen deuten, ist dann nichts weiter, als eine Rebellion des Körpers gegen psychische Belastungen. Viele Frauen leiden auch unter dem sogenannten Prämenstruellen Syndrom (PMS), welches sich zirka eine Woche vor dem Eintreten der Regelblutung bemerkbar macht. Die Beschwerden und Symptome kommen denen einer beginnenden Schwangerschaft sehr nahe und werden daher häufig fehlinterpretiert. Auch hier gerät das hormonelle Gleichgewicht aus den Fugen und Frauen leiden vermehrt an Müdigkeit, Spannungsgefühl in den Brüsten sowie an Bauchschmerzen. Auch die Übelkeit muss nicht immer gleich ein Zeichen dafür sein, dass eine Schwangerschaft eingetreten ist. Sie ist Begleiterscheinung vieler Krankheiten bzw. Virusinfektionen und tritt sehr häufig auf, wenn der Körper einfach angegriffen ist.

Es folgen nun fünf relativ sichere Anzeichen dafür, dass eine Schwangerschaft vorliegt, wobei bei vielen Frauen auch hier immer noch äußere Faktoren, wie eben zum Beispiel seelischer Stress oder Immunkrankheiten, in Betracht gezogen werden müssen, die als Störvariable fungieren könnten.

Schwangerschaftsanzeichen 1: Das Ausbleiben der Periode

Durchschnittlich alle 28 Tage stößt die Gebärmutter im Körper einer Frau Schleim ab, nämlich die sogenannte Gebärmutterschleimhaut. Dies zeigt sich durch eine Blutung, die ungefähr fünf Tage andauert. Man spricht hier von Regelblutung, Periode oder Menstruation. Wurde nun aber das Ei befruchtet, so kommt es zu keiner Abstoßung der Gebärmutterschleimhaut und die Regelblutung bleibt aus. Dies ist eines der sichersten Anzeichen dafür, dass eine Schwangerschaft eingetreten ist, wobei es vorkommen kann, dass die Blutung aus irgendwelchen Gründen verspätet eintritt oder trotz einer Schwangerschaft auch gar nicht ausbleibt, was jedoch relativ selten der Fall ist. Mit dem Ausbleiben der Menstruation und der beginnenden Schwangerschaft steigt auch das Schwangerschaftshormon HCG im Körper an. Wird nun ein Schwangerschaftstest gemacht, so kann dieses Hormon eindeutig Auskunft darüber geben, dass eine hormonelle Veränderung, also eine Schwangerschaft, vorliegt.

Schwangerschaftsanzeichen 2: Heißhungerattacken

Bei schwangeren Frauen intensiviert sich das Geschmacks- und Geruchsempfinden in hohem Maße, was zu extremen Essgelüsten, aber auch zu starken Abneigungen gegenüber bestimmten Speisen führen kann. Nicht selten hat die werdende Mutter plötzlich einen unheimlichen Appetit auf Kalorienbomben und rümpft angewidert die Nase, wenn gewisse Mahlzeiten auf den Tisch kommen, die ihr gerade gar nicht in den Kram passen. Der Körper möchte sich für die nächsten Monate genügend Fettreserven anfuttern und viel Vitamine aufnehmen. Daher ändert sich auch ganz unbewusst das Essverhalten der Schwangeren, der Heißhunger auf bestimmte Nahrungsmittel nimmt zu und die Freude am Essen wird größer.

Schwangerschaftsanzeichen 3: Empfindlichkeit der Brüste

Eines der frühen sicheren Schwangerschaftsanzeichen ist das Anwachsen und Spannen der Brüste. Die Frau ist an dieser Stelle ihres Körpers nun besonders empfindlich, kann anfangs nicht mehr gemütlich auf dem Bauch liegen und spürt ein permanentes Puckern, was oftmals als unangenehm empfunden wird. Das Spannen der Brust ist zwar auch ein typisches prämenstruelles Symptom, aber bei einer Schwangerschaft wesentlich stärker ausgeprägt und über einen längeren Zeitraum bestehend. Grund ist die gesteigerte Hormonproduktion des Körpers, der sich nun auf die Schwangerschaft einstellt. Bereits wenige Tage nach der Befruchtung wird das Wachstum der Milchdrüsen angeregt, weshalb die weibliche Brust anschwillt und spannt. Auch das Dunkelfärben der Brustwarzen ist ein deutliches Zeichen für eine Schwangerschaft.

Schwangerschaftsanzeichen 4: Hohe Basaltemperatur

Viele Frauen messen akribisch ihre Körpertemperatur, wenn sie schwanger werden möchten. Das Entnehmen und Auswerten der Basaltemperatur zählt ja auch zu einer beliebten Methode, um die fruchtbaren Tage zu berechnen und um so die Chance auf eine gewünschte Schwangerschaft zu erhöhen. Normalerweise liegt die Körpertemperatur der Frau bei durchschnittlich 36,5 Grad. Mit dem Eisprung werden Hormone ausgeschüttet, die eine Schwangerschaft begünstigen, was die Temperatur um fast einen Grad ansteigen lässt. War eine Befruchtung nun erfolgreich, so kommt es natürlich zu keinem Hormonabfall, wie es normalerweise der Fall ist. Die Basaltemperatur bleibt also konstant durchschnittlich 18 Tage hoch. Frauen können sich dann sehr sicher sein, dass sie schwanger sind.

Schwangerschaftsanzeichen 5: Erhöhter Harndrang

Bereits im Anfangsstadium der Schwangerschaft lässt ein erhöhter Harndrang auf eine Schwangerschaft schließen. Ähnlich häufig wie bei einer Blasenentzündung, aber keineswegs so schmerzhaft, müssen schwangere Frauen die Toilette aufsuchen und sich erleichtern. Die Gebärmutter ist noch lange nicht so groß, dass sie auf die Harnblase drückt, aber der Östrogenspiegel im Körper ist erhöht, was das Gewebe und die Muskeln sehr lockert. Dem Blasendruck kann nicht so gut standgehalten werden, sodass der häufige Gang zur Toilette unausweichlich ist.

 
 

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