Schwangerschaftsbeschwerden - Unser Baby-Lexikon klärt auf: Sagen Sie Übelkeit, Schwindel, Sodbrennen und Co. ade!

Schwangerschaftsbeschwerden – Häufige Nebenwirkungen in der Schwangerschaft: Baby-plus-Familie.de ist Ihr optimaler Ratgeber in Sachen Schwangerschaftsbeschwerden und informiert dabei über Beschwerden wie u.a. Übelkeit, Schwindel, Sodbrennen, Rückenschmerzen, Heißunger und mehr.

Schwangerschaftsbeschwerden - Unser Baby-Lexikon klärt auf: Sagen Sie Übelkeit, Schwindel, Sodbrennen und Co. ade!

Über 70 Prozent aller schwangeren Frauen leiden in den ersten Schwangerschaftswochen an Übelkeit und Schwindel, fühlen sich schlapp und müde und klagen oftmals über Sodbrennen. So wirklich viel Freude über die neuen Umstände können sie anfangs kaum zeigen, denn die Schwangerschaftsbeschwerden nehmen Überhand und der Körper rebelliert. Doch nicht nur im ersten Schwangerschaftsdrittel sind Schwangerschaftsbeschwerden eschwerden typisch, sondern auch im späteren Stadium der Schwangerschaft treten häufig Probleme auf, die auf Dauer mitunter sehr lästig sein können.

Was genau sind Schwangerschaftsbeschwerden und warum treten sie auf?

Eine werdende Mutter macht eine enorme körperliche und seelische Veränderung durch, die Hormone spielen zu Zeiten verrückt und die neue Lebenssituation bringt ebenso häufig Stress mit sich. Natürlich muss sich der Körper erst an die Veränderung gewöhnen, sich darauf einstellen, dass nun zwei Menschen gleichzeitig versorgt werden müssen. Gerade zu Beginn der Schwangerschaft haben es viele Frauen nicht leicht: Das Herz rast, in den Ohren saust es und man ist ständig müde – derartige Symptome sind ganz typisch für die ersten Wochen, denn der Körper stellt sich nun komplett um.

Es ist nicht gesagt, dass jede schwangere Frau an solchen Symptomen leidet. Viele verspüren lediglich einen flauen Magen und haben gewisse Abneigungen gegen bestimmte Gerüche, fühlen sich aber relativ gesund und munter. Andere Frauen wiederum können kaum ihren Pflichten nachkommen, hängen häufig über der Toilettenschüssel und benötigen viel Schlaf.

Typische Schwangerschaftsbeschwerden und deren Charakteristika

Gerade im ersten Trimester sind Übelkeit und Schwindel eine häufige Erscheinung schwangerer Frauen. Man spricht in der Medizin auch von Morgenübelkeit, weil es die Frauen meistens am Morgen vermehrt auf die Toilette verschlägt. Viele Frühschwangere haben Bauchschmerzen und Blähungen, weil die Gebärmutter langsam wächst und der Körper sich darauf einstellen muss. Emotionen kommen verstärkt zum Ausdruck und machen es dem Partner nicht immer leicht. Von einer Minute auf die andere ist die werdende Mutter betrübt und fühlt sich elend, nur wenige Minuten später voller Tatendrang – die Hormone spielen eben verrückt.

In späteren Phasen der Schwangerschaft kommt es oft zu Rückenschmerzen und Krämpfen. Die Frau ist nun nicht mehr in der Lage, lange Spaziergänge zu machen, sondern wird vermehrt von enormer Müdigkeit übermannt. Auch ein häufiger Toilettengang und Heißhungerattacken sind meist Bestandteil des Lebens einer schwangeren Frau.

Übelkeit, Schwindel, Sodbrennen und Co.: Häufige Schwangerschaftsbeschwerden und was „Frau“ dagegen tun kann…

Ob und wann Schwangerschaftsbeschwerden auftreten, kann nie vorausgesagt werden. Oftmals sind nur die ersten Wochen besonders schwer; bei anderen Frauen ist es gerade das letzte Trimester, welches ihnen Probleme bereitet.

Die Übelkeit ist ein sehr häufig auftretendes Problem und befällt viele Frauen – vor allem Erstgebärende. Warum der Körper so rebelliert, ist nicht sicher, aber man vermutet, dass ein erhöhter Spiegel des Schwangerschaftshormons HCG dafür verantwortlich ist. Zwischen der 12. und 18. Schwangerschaftswoche ist dieser besonders hoch, danach flacht er jedoch wieder ab. Ein gutes Hausmittel gegen Übelkeit ist Ingwer, der sich bisher gut bewährt hat. Auch heiße Tees und Akupunktur sollen Abhilfe schaffen. Ist die Übelkeit sehr stark, so muss die werdende Mutter medizinisch behandelt werden, damit der Wasserhaushalt des Körpers im Gleichgewicht gehalten und das ungeborene Baby ausreichend mit Nahrung versorgt werden kann.

Schwindel tritt ebenfalls sehr häufig auf – gerade zu Beginn der Schwangerschaft. Dies kann zum Beispiel daran liegen, dass der Blutzuckerspiegel bei schwangeren Frauen schneller absinkt, aber auch die hormonelle Umstellung und Umgewöhnung des Körpers sind Gründe für Schwindelanfälle. Viel Wasser und frische Luft erweisen sich als wichtig, damit der Kreislauf in Gang kommt. Ärzte verschreiben leichte Mittel, um dem Schwindel erfolgreich entgegenzuwirken.

Sodbrennen tritt vorrangig im letzten Schwangerschaftsdrittel auf und kann mitunter sehr lästig sein. Die stark gewachsene Gebärmutter drückt auf den Magen, weshalb die Magensäure nach oben gedrückt wird. Kommen nun Speisen dazu, herrscht Platzmangel und der Magen hat es schwer, sich zu verschließen. Die Säure gelangt in die Speiseröhre und es kommt zum Sodbrennen. Betroffene müssen in diesem Fall auf ihre Ernährung achten, sollten nicht zu fettige und üppige Mahlzeiten verzehren und sich Produkten zuwenden, die Abhilfe schaffen. Dazu zählen Mandeln und Nüsse, Milch und auch das Kauen eines Kaugummis. In der Apotheke gibt es viele Mittel gegen Sodbrennen; der Arzt verschreibt bei besonders harten Fällen kalzium- und magnesiumhaltige Antacida, die schnell wirken und völlig ungefährlich für Mutter und Kind sind.

Ein erhöhter Harndrang tritt fast während der gesamten Schwangerschaft auf und betrifft fast jede Frau. Da kann ein Niesen oder Lachen schon mal in die Hose gehen, denn der Druck der Plazenta auf die Harnblase ist groß. Hier hilft Beckenbodengymnastik, die in Kursen speziell für Schwangere angeboten wird. Medizinisch kann in diesem Fall nur wenig, wenn überhaupt etwas, getan werden. So lange es nicht zu einer Blasenentzündung kommt, ist der erhöhte Harndrang völlig normal und muss eben in Kauf genommen werden.

 
 

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