SSW 1 – Schwangerschaftswoche 1: Fruchtbare Tage berechnen und den Eisprung richtig erkennen!

SSW 1 – Schwangerschaftswoche 1: Wissenswertes rund um die erste Schwangerschaftswoche! Baby-plus-Familie.de informiert über fruchtbare Tage, fruchtbare Tage berechnen, den Eisprung und wie man den Eisprung richtig erkennen bzw. deuten kann.

SSW 1 – Schwangerschaftswoche 1: Fruchtbare Tage berechnen und den Eisprung richtig erkennen!

Es gibt Frauen, die sich nichts sehnlicher wünschen, als ein eigenes Baby, jedoch einfach nicht schwanger werden. Das könnte daran liegen, dass die Eizelle der Frau nur 12 bis 18 Stunden befruchtungsfähig ist und man mit dem Geschlechtsverkehr einfach nicht den richtigen Zeitpunkt erwischt hat. Das perfekte Timing ist aber auch nicht leicht, weshalb viele Frauen mithilfe von Eisprungkalendern oder anderen effektiven Hilfsmitteln häufig versuchen, die Chancen auf eine Schwangerschaft zu erhöhen. Baby-plus-Familie.de informiert rund um die erste Schwangerschaftswoche, fruchtbare Tage, den Eisprung sowie vieles Wissenswertes hinsichtlich Einnistung, Befruchtung und mehr.

Schwangerschaftswoche 1 (SSW1): Fruchtbare Tage berechnen und den Eisprung korrekt deuten

Nur in ihrer fruchtbaren Phase kann eine Frau schwanger werden, denn zu dieser Zeit reift eine Eizelle heran, die sich aus dem Eierstock ablöst und befruchtet werden kann. Dies geschieht durchschnittlich alle 28 Tage, was sich durch die Menstruationsblutung bemerkbar macht. Rund 72 Stunden vor dem Eisprung und bis zu 17 Stunden danach ist eine Frau besonders fruchtbar und die Wahrscheinlichkeit, dass eine Schwangerschaft eintreten kann, folglich äußerst hoch. Um eben genau diesen Zeitraum des Eisprungs zu berechnen, setzen viele Frauen auf effektive Hilfsmittel, wie einen Fruchtbarkeitskalender, den Ovulationstest oder die Messung ihrer Basaltemperatur. Auch der weibliche Zervixschleim ist ein Indikator für den Beginn der Fruchtbarkeit. Fruchtbare Tage bzw. der Eisprung können also auf verschiedenste Weisen ermittelt werden.

Der Fruchtbarkeitskalender muss über mehrere Monate geführt werden, damit eine genaue Berechnung der Fruchtbarkeit durchgeführt werden kann. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf die Zykluslänge von sechs hintereinander folgenden Menstruationszyklen gelegt. Der längste und der kürzeste Zyklus sind hierbei von besonderer Wichtigkeit. Vom kürzesten Zyklus werden nach dem halben Jahr 18 Tage abgezogen, vom längsten Zyklus genau genommen 11 Tage. Nun steht der früheste und längste Tag der fruchtbarsten Tage fest. Es folgt ein einfaches Beispiel:

Anna notierte sich in den letzten sechs Monaten sechs Zyklen, wobei der mit 28 Tagen der kürzeste und der mit 31 Tagen der längste war. Von den 28 Tagen werden nun 18 Tage abgezogen, von den 31 Tagen 11. Die Ergebnisse sind jeweils 10 und 20. Annas fruchtbarste Phase würde also zwischen dem 10. und 20. Tag nach Eintreten der Periode liegen.

Auch der Ovulationstest wird gerne als Indikator für den Beginn der Fruchtbarkeit (fruchtbare Tage und Eisprung) verwendet. Hierbei handelt es sich um ein kleines Urin-Teststäbchen, welches man in der Apotheke erwerben kann. Es gibt Auskunft über das LH-Hormon, welches 24 bis 36 Stunden vor dem Eisprung besonders hoch ist. Zu dieser Zeit ist Geschlechtsverkehr für Paare mit Kinderwunsch sehr zu empfehlen.

Die Messung der Basaltemperatur muss, ähnlich wie der Fruchtbarkeitskalender, über mehrere Monate erfolgen, damit die Berechnung der Fruchtbarkeit möglichst genau ist. Die Basaltemperatur ist die Körpertemperatur vor dem Aufstehen, welche mit der Zeit des Eisprungs und gleichzeitigem Anstieg des Progesterons um durchschnittlich 0,5 Grad höher ist als gewöhnlich. Diese Methode ist nicht immer sehr sicher, denn viele Faktoren, wie u.a. Schlafmangel, Alkoholgenuss oder Krankheit, können die Ergebnisse hinsichtlich Eisprung und fruchtbare Tage verfälschen.

Der Zervixschleim, ein Sekret im Gebärmutterhals, gibt ebenfalls relativ sicher Auskunft über die Zeit des Eisprungs. Wenige Tage vor dem Eisprung wird das Sekret glasig und vermehrt sich stark, was sich an zunehmendem Ausfluss bemerkbar macht. Es ist in dieser Zeit reich an Eiweißen, Salz und Glukose, was für die Spermien ideale Bedingungen sind, um sich den Weg zur Eizelle zu bahnen.

Die erste Schwangerschaftswoche: Wissenswertes rund um SSW 1, Einnistung, Befruchtung und Co.

Eine Schwangerschaft beginnt am ersten Tag der letzten Periode, was für viele Frauen erst einmal verwirrend ist, weil sie ja zu dieser Zeit eigentlich noch gar nicht schwanger waren. Doch die Berechnung ist im Allgemeinen einfacher und Ärzte haben so einen besseren Überblick.

In der ersten Woche herrscht der gewöhnliche Menstruationszyklus vor. Eine Eizelle ist während der fruchtbaren Tage der Frau für eine Befruchtung mit einer männlichen Samenzelle bereit und löst sich aus dem Eierstock. Findet nun Geschlechtsverkehr statt, so wird die Eizelle im Erfolgsfall befruchtet und wandert innerhalb der ersten Tage in Richtung Gebärmutter, wo sich schließlich eine Zellkugel bildet, in der der Embryo dann heranwachsen soll. Wenn sich diese Zellkugel an die Gebärmutter anheftet und einnistet, dann entscheidet sich, ob eine Schwangerschaft eingetreten ist oder nicht.

In der ersten Woche, was im Nachhinein ja dann als erste Schwangerschaftswoche gilt, werden viele Zellen in der Gebärmutter gebildet, damit der Blutkreislauf zur Mutter hergestellt werden kann. Der gesamte Prozess der Einnistung und des Zellaufbaus jedoch kann bis zu zwei Wochen dauern. Nun ist die Frau endlich schwanger und befindet sich laut Berechnungen der Ärzte bereits in der dritten Schwangerschaftswoche. Erst wenn es zur Einnistung gekommen ist, verspüren viele Frauen erste Schwangerschaftssymptome, wie Übelkeit und Schwindel. Auch die Periode bleibt aus, da ja nun kein Eisprung mehr erfolgen kann.

 
 

Themen dieses Artikels



Interessante Bücher zu diesem Thema