Mehrlingsschwangerschaft bedeutet Risikoschwangerschaft: Auf was Sie bei Mehrlingen speziell achten sollten!

Mehrlingsschwangerschaft und Zwillingsschwangerschaft ist gleich Risikoschwangerschaft: Baby-plus-Familie.de berät umfassend über Mehrlinge und erklärt etwaige Risiken einer Mehrlingsschwangerschaft wie u.a. Zwillingsschwangerschaft und Drillingsschwangerschaft. Erfahren Sie also alles über die Thematik Risikoschwangerschaft und lassen Sie sich im Falle von Mehrlingen profund aufklären!

Mehrlingsschwangerschaft bedeutet Risikoschwangerschaft: Auf was Sie bei Mehrlingen speziell achten sollten!

Im Normalfall wächst in der Gebärmutter einer Frau ein Baby heran, welches optimal durch die Nabelschnur versorgt wird und mit jedem Schwangerschaftsmonat um einige Zentimeter heranwächst, bis es schließlich nach 40 Wochen geboren werden kann. Es kann aber auch vorkommen, dass gleich zwei oder gar mehr Samenzellen des Mannes den Weg in die Eizelle geschafft haben und nun Mehrlinge im Körper der Frau heranwachsen. Solche Mehrlingsschwangerschaften sind weitaus gefährlicher und beschwerlicher, als eine Schwangerschaft mit nur einem Baby, denn sie bürgen viele Risiken für Mutter und ungeborene Kinder. Daher werden sie in der Medizinsprache auch als Risikoschwangerschaften bezeichnet. Wenn Sie mehr über die Thematik Mehrlingsschwangerschaft, Mehrlinge bzw. Mehrlingsgeburt erfahren möchten, dann sollten Sie jetzt unbedingt weiterlesen. Baby-plus-Familie.de informiert umfassend rund um die Risikoschwangerschaft mit Mehrlingen!

Mehrlingsschwangerschaft ist gleich Risikoschwangerschaft: Zwillingsschwangerschaft, Drillingsschwangerschaft und Co.

In der heutigen Zeit werden viele Frauen, die einen enormen Kinderwunsch hegen, mit speziellen Hormonen behandelt, um die Chancen zu erhöhen, schwanger zu werden. Die regelmäßige und andauernde Einnahme solcher Hormone führt nicht selten dazu, dass die Frau dann gleich mit Mehrlingen belohnt wird. Auch eine künstliche Befruchtung führt mittlerweile nicht selten dazu, dass sich mehrere befruchtete Eizellen in die Gebärmutter einnisten, sich teilen und heranwachsen.

Nicht immer sind medizinische Behandlungen dafür verantwortlich, dass eine Mehrlingsschwangerschaft vorliegt. Jede 85. Schwangerschaft entpuppt sich heute als Zwillingsschwangerschaft, jede 7000. als Drillingsschwangerschaft, bei jeder 600000. sind es sogar mehr als drei Kinder. Bei Frauen ab einem Alter von 35 Jahren, die bereits eine Mehrlingsschwangerschaft erlebt haben, ist die Wahrscheinlichkeit einer erneuten Schwangerschaft mit gleich mehreren Kindern, sogenannten Mehrlingen, noch mal höher.

Eine Zwillingsschwangerschaft ist die häufigste unter den Mehrlingsschwangerschaften und wird von vielen werdenden Eltern mit Begeisterung aufgenommen. Hierbei wird die Eizelle der Frau gleich mit zwei Samenzellen des Mannes befruchtet und wandert zur Gebärmutter, wo sie sich dann einnistet. Entweder kommt es zur Zellteilung und jede Samenzelle wächst in einer eigenen Fruchtblase heran (zweieiige Zwillinge) oder beide ungeborenen Kinder teilen sich eine Fruchtblase (eineiige Zwillinge). Natürlich ist eine Zwillingsschwangerschaft komplizierter, als eine Schwangerschaft mit nur einem Kind, aber heutzutage verläuft sie recht problemlos und kann gut kontrolliert werden.

Mehrlingsschwangerschaften mit mehr als zwei Kindern hingegen werden als Risikoschwangerschaften bezeichnet und sind für die meisten werdenden Mütter sowie auch die ungeborenen Kinder sehr belastend. Die Frau muss das Dreifache oder gar Vierfache an Gewicht tragen, die Haut wird übermäßig gedehnt und kann schnell reißen. Nicht selten kommt es zu extremen Haltungsschäden, Rückenproblemen und Wirbelsäulenverkrümmungen während der Schwangerschaft. Die Organe der Frau werden durch die stark anwachsende Gebärmutter sehr beeinträchtigt, sodass oftmals Atemschwierigkeiten und Verdauungsprobleme auftreten.

Doch nicht nur für die werdende Mutter ist eine solche Mehrlingsschwangerschaft eine enorme Belastung, sondern auch für die vielen kleinen Babys im Mutterleib, die heranwachsen möchten. Nur sehr selten kommt es vor, dass eine schwangere Frau in diesem Fall ihre Babys bis über die 32. Woche trägt. Der Platz wird einfach zu eng und es kommt oft zum frühzeitigen Blasensprung. Häufig ist mindestens eines der Kinder im Mutterleib in seinem Wachstum verzögert und hat Ernährungsstörungen. Da sich die ungeborenen Babys alles teilen müssen, haben die Schwächeren schlechte Karten und werden von ihren Geschwistern sozusagen unterdrückt. Auch das Risiko von Nabelschnurumschlingungen ist bei Mehrlingsschwangerschaften sehr erhöht.

Mehrlingsschwangerschaft, Mehrlingsgeburt und Mehrlinge: Wie kann Risiken vorgebeugt werden?

Wird eine Mehrlingsschwangerschaft festgestellt, so ist eine intensive medizinische Betreuung durch den Frauenarzt und spezielle Kliniken unabdingbar. Alle Vorsorgeuntersuchungen werden in kurzen Abständen durchgeführt, um immer ein Auge auf die Entwicklung der ungeborenen Kinder werfen zu können. Ärzte haben heute viele Möglichkeiten der pränatalen Behandlung und können früh eingreifen, wenn zum Beispiel eines der Kinder unterversorgt und in seiner Entwicklung beeinträchtigt ist. So kann dem stärksten und schwersten Baby Blut entnommen und dem schwächeren zugeführt werden. Auch Medikamente, die das Wachstum der Lungen beschleunigen, kommen vermehrt zum Einsatz, damit die Mehrlinge im Falle einer Frühgeburt schnellstmöglich selbstständig atmen können. Eine sehr schwerwiegende Entscheidung, die glücklicherweise nicht allzu häufig getroffen werden muss, ist die Tötung eines der ungeborenen Kinder, um den Geschwistern das Wachstum sowie die Entwicklung zu erleichtern.

Die schwangere Frau an sich sollte nun ganz besonders auf eine ausgewogene Ernährung achten und gegebenenfalls zusätzlich Vitamine sowie wichtige Substanzen einnehmen, um den erhöhten Bedarf an Eisen, Folsäure, Jod und Kalzium zu decken. Entspannungsübungen in speziellen Schwangerschaftskursen unter Anleitung erfahrener Hebammen sind gerade in den ersten Schwangerschaftsmonaten sehr zu empfehlen. Ab dem dritten Trimester heißt es jedoch Schonen, denn es ist wichtig, dass die Babys möglichst lange im Bauch der Mutter heranwachsen und kein frühzeitiger Blasensprung ausgelöst wird.

 
 

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