Zwillingsschwangerschaft und Zwillingsgeburt: Alles über die Schwangerschaft und Geburt von Zwillingen!

Sie erwarten Zwillinge? Dann sollten Sie sich vorab ausführlich über die Thematiken Zwillingsschwangerschaft und Zwillingsgeburt informieren. Wir von Baby-plus-Familie.de stehen Ihnen dabei in jeder Hinsicht beratend zur Seite und erklären Ihnen all das, was Sie über Zwillinge, Zwillingsschwangerschaft und Zwillingsgeburt wissen sollten. Kommen Sie mit uns mit und erfahren Sie alles Wissenswerte rund um die Schwangerschaft und Geburt von Zwillingen!

Zwillingsschwangerschaft und Zwillingsgeburt: Alles über die Schwangerschaft und Geburt von Zwillingen!

Für die meisten Eltern ist es ein Segen, medizinisch gesehen ist es eine Risikoschwangerschaft: Die Rede hierbei ist von Zwillingsschwangerschaften, die in Deutschland durchschnittlich 1,2 Prozent aller Schwangerschaften ausmachen. Dabei wachsen gleich zwei Babys im Mutterleib heran, die von der Mutter ernährt und behütet werden müssen. Natürlich ist das doppelte Babyglück für die schwangere Frau auch doppelt belastend, denn sie muss mehr Gewicht mit sich herumschleppen und auch die Kinder selbst machen sich den Platz im Bauch häufig streitig. Eine besondere medizinische Kontrolle ist hierbei das A und O, damit später auch zwei gesunde Kinder geboren werden können. Damit auch Sie über Zwillinge optimal Bescheid wissen, informieren wir von Baby-plus-Familie.de Sie über die Thematiken Zwillingsschwangerschaft und Zwillingsgeburt.

Schwangerschaft und Geburt von Zwillingen: Wissenswertes rund um Zwillingsschwangerschaft und Zwillingsgeburt

Rund eine von 85 Schwangerschaften in Deutschland ist eine Zwillingsschwangerschaft. Dabei wird die Eizelle der Frau von gleich zwei Spermien befruchtet, die dann in der Gebärmutter heranwachsen. Entweder hat jedes Kind einen eigenen Mutterkuchen und separate Fruchtblase (zweieiige Zwillinge) oder aber sie teilen sich diese (eineiige Zwillinge). Prinzipiell verläuft eine Zwillingsschwangerschaft zunächst nicht anders ab, als eine herkömmliche Schwangerschaft – bis auf die Tatsache, dass zwei Babys im Bauch der Frau heranwachsen müssen, was natürlich viele Probleme mit sich bringt. Ärzte nennen solch eine Schwangerschaft daher auch Risikoschwangerschaft, weil eben auf zwei Babys ein Augenmerk gelegt werden muss und mehr Risiken auftreten können.

Die schwangere Frau hat es mit Zwillingen im Bauch wahrlich nicht einfach, denn die Gewichtszunahme ist enorm. Rund drei Kilos nehmen werdende Zwillingsmütter monatlich zu, die Haut dehnt sich stark und auch die Gebärmutter wird übermäßig strapaziert. Doppeltes Babyglück bedeutet gleichzeitig doppelte Belastung für die Frau, die im Vergleich zu einer Normalschwangeren wahrscheinlich weitaus mehr Beschwerden zeigt. In den ersten Monaten haben die Zwillinge noch genügend Platz in der Gebärmutter, wachsen eigentlich meist ziemlich konstant und gleichwertig heran. Nach einiger Zeit zeigt sich jedoch oftmals, dass ein Baby etwas stärker und größer ist, als das andere. Es wird besser mit Mutterblut versorgt und die Nahrungsverteilung ist ungleich. Ärzte achten bei ihren Routineuntersuchungen daher besonders darauf, dass beide Babys, also die Zwillinge, möglichst gleichwertig heranwachsen und versorgen notfalls das schwächere Kind mit wichtigen Nährstoffen und Blut.

Für die werdende Mutter ist Schonung angesagt, denn die gesamte Zwillingsschwangerschaft raubt ihr viel Energie und Kraft. Eine gesunde Ernährung und regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen beim behandelnden Frauenarzt (alle zwei Wochen) sind ein Muss. Bei einer Zwillingsschwangerschaft werden genau genommen mehr Ultraschalluntersuchungen gemacht, um die genaue Entwicklung beider Babys unter die Lupe nehmen und bei Problemen entsprechend eingreifen bzw. reagieren zu können.

Zwillingsschwangerschaft und Zwillingsgeburt: Unsere Zwillinge werden geboren!

Da die Gebärmutter sich bei einer Zwillingsschwangerschaft erheblich dehnt und irgendwann nicht größer werden kann, kommen Zwillinge meist früher zur Welt, als es bei einer gewöhnlichen Schwangerschaft mit nur einem Kind der Fall ist. Oftmals wird eine Zwillingsgeburt auch künstlich eingeleitet, wenn die Zwillinge jeweils mindestens 2000 Gramm wiegen. Vor allem in den letzten Wochen der Schwangerschaft kommt es nämlich häufig zu Komplikationen und das stärkere Geschwisterchen macht es dem schwächeren nicht unbedingt leicht, sodass es an der Zeit wird, dass die Kinder das Licht der Welt erblicken.

Werdende Zwillingseltern sollten gemeinsam mit dem behandelnden Frauenarzt oder der Hebamme vorab eine entsprechende Geburtsklinik suchen, die sich mit der Geburt von Zwillingen auskennt und gut dafür ausgerüstet ist. Auch Vorbereitungskurse sind sehr empfehlenswert, damit eine natürliche Zwillingsgeburt schmerz- und reibungsloser ablaufen kann.

Obwohl viele Frauen, die Zwillinge erwarten, einen Kaiserschnitt bekommen, sind vaginale Geburten nicht ungewöhnlich, sobald das unten liegende Baby mit dem Kopf in guter Gebärposition liegt. Das zweite Kind hat es dann meist etwas schwerer und wird im Rahmen einer Zwillingsgeburt oft mit der Saugglocke geholt. Sobald jedoch ein Kind zu klein bzw. zu schwach ist oder ungünstig liegt, kommt eine Frau um den Kaiserschnitt wohl kaum herum.

Jede Geburt birgt Risiken, aber eine Zwillingsgeburt ist natürlich noch einmal komplizierter als eine gewöhnliche Geburt. Das Risiko, dass es zu Komplikationen kommen könnte, ist bei einer Zwillingsgeburt gleich dreimal so hoch. Das häufigste Problem dabei ist der Sauerstoffmangel des zweiten Kindes während des vaginalen Geburtsvorganges. Während das erste Kind sich den Weg durch den Geburtskanal bahnt, ist sein Zwilling oftmals großen Belastungen ausgesetzt. Das Herz wird schwächer und die Sauerstoffversorgung schlechter, weshalb alles relativ zügig gehen muss.

Selten kommt es zu sogenannten Zwillingskollisionen, wobei sich beide Zwillinge im Mutterleib regelrecht miteinander verhaken, sodass eine natürliche Geburt nicht möglich ist. Auch Probleme mit der Nabelschnur treten bei Zwillingsschwangerschaften vermehrter auf. Das Risiko, dass sich die Nabelschnüre umeinander winden oder gar um den Hals eines der Kinder wickeln, ist zwar größer, aber auch nicht sehr häufig.

 
 

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